- Ein Pariser Arbeitsgericht hat entschieden, dass Paris Saint-Germain dem Fussballspieler Kylian Mbappé rund 61 Millionen Euro zahlen muss.
- Grund dafür ist ein Streit um ausstehende Gehälter und Prämien im Zusammenhang mit dem Ende seines Vertrags vor seinem Wechsel zu Real Madrid im Jahr 2024.
- Die Anwälte trugen den Fall letzten Monat vor dem Conseil de prud’hommes de Paris vor.
Das Gericht gab dem Spieler Recht, nachdem es zu Vorwürfen wegen Verrats und Belästigung im Zusammenhang mit dem auslaufenden Vertrag gekommen war. PSG forderte von Mbappé 440 Millionen Euro und begründete dies mit Schadenersatz und einem «Verlust von Chancen», nachdem er ablösefrei in die spanische Hauptstadt gewechselt war.
Das seit eineinhalb Jahren andauernde juristische Kräftemessen ist damit aber nicht zu Ende. Beide Parteien haben nun die Möglichkeit, vor das Berufungsgericht zu ziehen.