Zum Inhalt springen
Inhalt

Referendum gescheitert Verbot der Homo-Ehe kommt nicht in die rumänische Verfassung

  • Das Referendum über eine Verschärfung des Verbots der Homo-Ehe in Rumänien ist wegen einer zu geringen Beteiligung der Bürger gescheitert.
  • Nur 20,41 Prozent der mehr als 18 Millionen Wahlberechtigten gaben am Wochenende ihre Stimmen ab. Nötig gewesen wären 30 Prozent.
  • Angaben zum Abstimmungsergebnis werden am Montag erwartet.
Orthodoxe bei einer Demonstration
Legende: Die religiös motivierten Initiatoren des Referendums wollten den Begriff «Ehegatten» im Grundgesetz durch «Mann und Frau» ersetzen. Keystone

Die Rumänen waren aufgerufen, darüber abzustimmen, ob das bereits bestehende Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe in der Verfassung verankert wird.

Derzeit definiert Rumäniens Verfassung die Ehe geschlechtsneutral als Bund zwischen «Ehegatten». Die religiös motivierten Initiatoren der Volksbefragung wollten erreichen, dass der Begriff «Ehegatten» im Grundgesetz durch «Mann und Frau» ersetzt wird. Nun ist das Vorhaben laut Angaben des Zentralen Wahlbüros am zu geringen Interesse der Bürger gescheitert.

Legende: Video Verschärfung des Verbots der Homo-Ehe scheitert abspielen. Laufzeit 00:17 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 07.10.2018.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Chana Strauss (ChanaS)
    Das ist doch nicht religiös motiviert. Religion ist nicht gegen Homosexuelle oder Homoehen. G-tt macht manche Hetero, Homo, Trans. Das ist alles so im Plan. Werde nächstes Jahr in DE jüdische Theologie studiere und danach den Master mit Schwerpunkt konservatives Rabbinat also ich möchte Rabbinerin werden und wir diskriminieren niemand aufgrund der sexuellen Orientierung. Und Die Christen fragen sich wieso immer mehr den Kirchen davonlaufen. Seid mal toleranter. Naja zum Glück ist es gescheitert
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Bei einer 30%-Hürde ist es also besser, nicht abzustimmen als Nein einzulegen. Ist die Stimmbeteiligung unter 30%, wird das Begehren abgelehnt. Bei 0,2% Nein, 29,9% Ja und 69,9% Stimmenthaltung wird es aber angenommen. Wären die 0,2% Neinstimmenden aber nicht an die Urne gegangen, wäre es abgelehnt worden, bei der gleichen Anzahl Ja-Stimmen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Laura Mueller (LauraM)
    Kein Land in dem Homoehen verboten ist sollte zur EU gehören dürfen. Das ist ja schon ein ganz klarer Verstoss gegen die Menschenrechte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Kein Land, in dem man nicht frei seine Meinung sagen darf ohne von der Mehrheit immer gleich medial verdroschen zu werden, sollte zur EU gehören. Das ist ein klarer Verstoss gegen die Meinungsfreiheit. Aber da die EU mit ihrem immer noch kaum bekannten "Toleranzpapier" ganz klar strafrechtliche Fakten geschaffen hat, was der EU Bürger in Zukunft zu Homosexualität, Abtreibung oder sonstwas zu denken, zu meinen oder zu reden hat, bin ich froh, nicht zu dieser Meinungsdiktatur zu gehören.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen