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Retortenstadt eingeweiht Jetzt hat auch Kim Jong-un sein neues «Utopia»

Samjiyon heisst die neue Retortenstadt in Nordkorea. Sie soll auch durch Kinderarbeit entstanden sein.

  • Nordkorea hat eine neue Stadt eingeweiht. Sie besteht aus einem Skigebiet, tausenden von neuen Wohnungen und verschiedenen Gewächshäusern.
  • Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat die Retortenstadt «abgenommen». In einem feierlichen Akt durchschnitt der Diktator ein rotes Band.
  • Der Name der Stadt lautet Samjiyon und liegt nahe des heiligen Paektu-Bergs an der Grenze zu China. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA feiert Samjiyon als «Utopia»-Stadt unter dem Sozialismus.

Kim habe «mit Leib und Seele» zur Entstehung Samjiyons beigetragen, berichtete KCNA. Er soll während der Bauzeit mehrfach in der Region unterwegs gewesen sein.

Kinder mussten Stadt mitbauen

In Samjiyon wurden ein Museum, ein Wintersportgebiet, rund 10'000 Wohnungen und Gewächshäuser für Heidelbeeren und Kartoffeln errichtet.

Der nordkoreanische Diktator durchschnitt bei der Einweihung der neuen Stadt ein rotes Band.
Legende: Der nordkoreanische Diktator durchschnitt bei der Einweihung der neuen Stadt ein rotes Band. Keystone

Tausende Arbeiter waren dafür nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP im Einsatz, viele davon Soldaten. Laut KCNA mussten auch Studenten in den Semesterferien dort arbeiten. Diplomaten berichteten darüber hinaus von Kinderarbeit.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jakob Tschudi  (Jake7)
    Da gibt es mal eine halbwegs positive Nachricht aus Nordkorea, und was passiert? Es wird gemotzt und spekuliert. "Diplomaten berichten von Kinderarbeit" - mehr Gerüchteküche geht kaum noch. Ganz schwacher Artikel.
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Eine positive Nachricht ? Mit dem Schweiss von Lagerarbeitern und
      Angeblich auch Kinderarbeit sich diesen Luxusort hinzustellen. Und im
      Rest des Landes hungert die Bevölkerung, bekommt Lebensmittelrationen
      die sie gerade am Leben erhalten.Die menschen sind eingesperrt in ihrem
      Land, dürfen nicht ausreisen und dann sprechen Sie von motzen ?
      Unglaublich ! Beantworten Sie sich nur mal die Frage von Frau Beutler
      Wer darf dort jetzt wohnen ? Gewiss niemand vom Volk !
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  • Kommentar von Claudia Beutler  (Claudia)
    Ich frage mich wer dort wohnen darf.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Seit ich den Propagandafilm "Have Fun in Pjöngjang" auf SRF / my School gesehen habe verwundert mich nichts mehr. Diese neue Stadt wird vermutlich im gleichen Rahmen als weitere Regierungspropagande missbraucht. Übrigens: Von dem Film war ich schockiert, was das repressive Regime aus den Menschen gemacht hat: Alle glücklich und happy beim Spielen aber: Total zurückgeblieben, wie Kinder bei uns mit ca. 10 bis 12 Jahren, ohne eigene Meinung, ohne Verantwortung. Schrecklich!
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    1. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Zeigt dieser Film nicht gerade das Umgekehrte dessen was sie behaupten? Nämlich, dass die Menschen auch in Nordkorea mal Freude haben, heiraten, Essen gehen usw. Ich denke sie verwechseln da was.
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    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Der Film zeigt nicht das umgekehrte, ich habe ihn auch gesehen. Man muss nur mit dem nötigen Wissen und einer kritischen auf einer wahrheitsgemässen aufgebauten Meinung, ihn beurteilen.
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