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Schweiz gibt im Betrugsfall Stanford 200 Mio US-Dollar an USA heraus
Aus Heute um Vier vom 28.12.2020.
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Riesiger Betrugsfall Schweiz gibt 200 Millionen Dollar an die USA heraus

  • Die Schweiz gibt den USA rund 200 Millionen US-Dollar heraus.
  • Hintergrund ist einer der grössten Betrugsfälle der jüngeren US-Wirtschaftsgeschichte.
  • Das Geld soll nun den Geschädigten zurückerstattet werden.

Im Zentrum der Geschichte steht Allen Stanford. Mit einem Schneeballsystem hatte der Texaner zwischen 2001 und 2008 tausende Anleger um insgesamt mehr als sieben Milliarden US-Dollar betrogen.

Dafür wurde er im Jahr 2012 in den USA zu einer Haftstrafe von 110 Jahren verurteilt. Die deliktischen Vermögenswerte wurden eingezogen.

Bundesstrafgericht weist Beschwerden ab

Die Schweiz unterstützte die USA in diesem Strafverfahren. Das Bundesamt für Justiz händigte den US-Behörden relevante Bankunterlagen zu verschiedenen Konten auf Schweizer Banken aus und verfügte die Beschlagnahme von Vermögenswerten auf Konten in der Schweiz.

Im Jahr 2019 ordnete das Bundesamt für Justiz im Nachgang zum rechtskräftigen Einziehungsurteil in den USA die Herausgabe der gesperrten Vermögenswerte an. Die dagegen erhobenen Beschwerden wurden vom Bundesstrafgericht am 16. Oktober 2020 abgewiesen.

SRF 4 News, 28.12.2020, 16:00 Uhr;

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Was heisst "Schweiz gibt heraus". Die Schweiz gibt nicht heraus, denn das Geld hat gar nie "der Schweiz" gehört. Sie gibt lediglich Gelder frei, die sie blockiert hat und es ist richtig, dass das Geld zu denen, denen es gehört zurück fliesst.
  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Ein böser Amerikaner hat seine Landsleute abgezockt. Und was genau hat das nun mit der Schweiz zu tun die sofort kooperiert hat und - wenn nicht andere böse Amerikaner interveniert hätten - das fragliche Geld schon längst überwiesen hätte?
    Müssen wir jetzt jeden Amerikaner unter Generalverdacht stellen wenn er bei uns ein Konto eröffnet? Dürfen wir nicht mehr ans Gute glauben?
    1. Antwort von Michel Koller  (Mica)
      Ich kann in Ihrem Kommentar keinen wirklichen Sinn erkennen. Um das, was Sie ansprechen, geht es überhaupt nicht.
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Die Schweiz und ihre Vergangenheit - "Gegenwart"(?) - und das "Horten" von Millionen/Milliarden aus dubioser Geschäftemacherei....
    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Steht doch deutlich geschrieben: "Die Schweiz unterstützte die USA in diesem Strafverfahren. Das Bundesamt für Justiz händigte den US-Behörden relevante Bankunterlagen zu verschiedenen Konten auf Schweizer Banken aus und verfügte die Beschlagnahme von Vermögenswerten auf Konten in der Schweiz."