Zum Inhalt springen
Inhalt

International Rohingya zu Babypausen gezwungen

Die burmesische Regierung hat ein umstrittenes Gesetz erlassen. Es verbietet armen Frauen, binnen drei Jahre nach der letzten Entbindung ein weiteres Kind zu bekommen. Human Rights Watch läuft Sturm – gegen ein Gebot, das vornehmlich die Rohingya benachteiligt.

Eine Rohingya-Frau liegt schlafend neben ihrem Kind.
Legende: Die Idylle trügt. Rohingya-Frauen werden im Kinderkriegen kontrolliert und genötigt. Keystone

Die Flüchtlingskrise in Südostasien hat auf die Rohingya aufmerksam gemacht. Angehörige dieser muslimischen Minderheit flüchten in grosser Zahl übers Meer, weil sie in Burma verfolgt werden. Ein neues Gesetz der Regierung macht ihnen das Leben besonders schwer.

Das Gesetz besagt, dass Frauen in armen Regionen frühestens drei Jahre nach einer Entbindung ein weiteres Kind zur Welt bringen dürfen. Das Oberhaus hat das Gesetz im Februar verabschiedet. Es gebe zwar keine Sanktionen, sagten Regierungsvertreter damals. Aber die Frauen in den fraglichen Regionen müssten sich daran halten.

Human Rights Watch kritisiert das geplante Gesetz. Es sei von «Aktivisten anti-muslimischen Absichten» vorgebracht, um namentlich die Rohingya zu drangsalieren, und veranlasse Zwangsabtreibungen. Tatsächlich steht hinter dem Gesetz die ultranationalistische buddhistische Mönchsorganisation Ma Ba Tha.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

34 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    unsere Rohingyas sind die Linken und Netten verirrten! Die sind auch so unglaublich gebärfreudig! Ich hoffe sehr das dem nach den Wahlen im Herbst auch einen Riegel geschoben wird!Zu klären wäre auch ,ob solch arbeitsscheue,alternative,körnchen pickende Inividuen mit linkem Gedanken"gut" überhaupt in der Lage sind,Kinder grosszuziehen,oder ob da der Staat nicht eingreiffen müsste! Es wird eben nicht ausreichen,einfach die Aussländer auszuweisen.Mann muss das Problem bei der Wurzel bekämpfen!!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Harry Baum, Selfkant
    Das Problem viele gesellschaften die noch nicht im Industriezeitalter angekommen sind ist der hohe Geburtsüberschuss. Aber das Problem der mehr Menschen als das Land ernähren kann kann doch nicht damit gelöst werden dass man einfach in andere Länder umsiedelt. Heute redet man von Flüchtlingen. Im Falle der südostasiatischen Länder sind die Zielregionen auch bereits überbevölkert und bieten keinen Platz für neue Volksgruppen. Nur Geburtenkontrolle ist eine Lösung und nicht der Kinderreichtum
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von kari huber, surin
    Arme Familien machen viele Kinder, weil sie dies im Laufe der Evolution instinktiv gelernt haben. Wenn viele Kinder sterben, muss man halt noch mehr gebären. Logisch, nicht? Gottseidank gibt's bei Krisen Nahrungsmittelhilfe. Und bei der nächsten Hungersnot sind auf einmal viel mehr Münder zu stopfen. Ja, Armut und Elend werden unvermeidlich, weil das System durch die zusätzlichen Überlebenden völlig überlastet ist und schliesslich kippt. Sind die Burmesen wirklich so böse? Oder nur gescheit?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen