Zum Inhalt springen

Header

Video
Ägypten: Erhöhte Sicherheitsmassnahmen
Aus Tagesschau vom 07.11.2015.
abspielen
Inhalt

International Russische Touristen kehren ohne Koffer aus Ägypten zurück

80'000 russische Urlauber sind in Ägypten gestrandet – beim Rücktransport in die Heimat müssen sie auf ihr Gepäck verzichten. Zuvor traf bereits Grossbritannien diese Sicherheitsvorkehrung als Reaktion auf den Flugzeugabsturz über dem Sinai. Die USA fordern derweil schärfere Sicherheitskontrollen.

Die russischen Touristen dürfen beim Rücktransport in die Heimat zunächst nur mit ihrem Handgepäck reisen. «Die Touristen aus Russland werden ohne Koffer nach Hause gebracht», sagte der Chef der Tourismusbehörde, Oleg Safonow.

Am Freitag durften auch britische Touristen nur mit Handgepäck von Scharm el-Scheich zurück in die Heimat fliegen. Die anderen Gepäckstücke sollen nachgeliefert werden.

Berichten zufolge deuten immer mehr Hinweise darauf hin, dass ein Anschlag – möglicherweise eine an Bord versteckte Bombe – den Airbus A321 der russischen Airline Kolavia/Metrojet vor einer Woche zum Absturz gebracht haben könnte. Bei dem Unglück kamen 224 Menschen ums Leben.

Widerstand gegen Sicherheitsmassnahme

Kremlchef Wladimir Putin hatte am Freitag sämtliche Flüge zwischen Russland und Ägypten einstellen lassen. Die russische Tourismusbehörde geht inzwischen davon aus, dass rund 80'000 russische Urlauber in Ägypten festsitzen.

Mehrere Airlines schickten für den Rücktransport der Touristen leere Maschinen nach Ägypten. Eine Aeroflot-Maschine mit 86 Passagieren an Bord hatte am Samstagmorgen den Flughafen Kairo in Richtung Moskau verlassen. Eigentlich seien 199 Menschen auf die Maschine gebucht gewesen, sagte ein Flughafensprecher. Die übrigen Reisenden hätten sich aber geweigert einzusteigen, weil sie wegen der erhöhten Sicherheitsmassnahmen ausschliesslich Handgepäck hätten mitnehmen dürfen.

Um das in Ägypten zurückgebliebene Gepäck soll sich der Zivilschutz kümmern. Die Behörde teilte der Agentur Tass zufolge mit, sie schicke Transportflugzeuge in die ägyptischen Badeorte Scharm el-Scheich und Hurghada.

Schärfere Kontrollen

Box aufklappen Box zuklappen

Die USA verlangen nach dem Absturz der russischen Passagiermaschine in Ägypten bei mehreren Flughäfen im Nahen Osten schärfere Sicherheitsbestimmungen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von N. Belg  (Sinilga)
    Alle Kommentatoren hier kümmern sich nur um die russische Koffern? Ya, wenn man Russland hasst, man muss irgendwo dass äussern, es wäre peinlich dort, wo um die Opfer ging.
    1. Antwort von N. Belg  (Sinilga)
      Sorry, fast alle...
  • Kommentar von u. Felber  (Keule)
    irgendwie sind die russen ziemlich selber schuld. Sie wollen ums verrecken eine Weltmacht sein und werden dafür wie alle anderen Zielscheiben dafür bezahlen. So einfach läuft das. Einfach damit die jeweilige nationale Oligarchie sich zig Milliarden einstecken kann. Ich frage mich, wann endlich die Drahtzieher für die globalen verbrechen hier und drüben und überall endlich ohne wenn und aber zur Rechenschaft gezogen werden. Einfach mal ohne den Globalen Psycho Filz.
  • Kommentar von Christa lohmann  (Saleve2)
    Wenn die Lage nicht so ernst wäre, die Koffergeschichte ist zum todlachen. Wir Schweizer würden unseren Koffer dort lassen, aber schon am nächsten Tag wäre unser Weg Richtung Versicherung. Man muss sich nur zu Helfen wissen.m