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Wegen Smog: Delhi greift zu drastischen Massnahmen
Aus News-Clip vom 04.11.2019.
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Schlechte Luft in Neu-Delhi Indiens Hauptstadt erstickt im Smog

  • Um die akute Luftverschmutzung zu verringern, drosseln die Behörden von Neu-Delhi den Verkehr.
  • Zwei Wochen lang dürfen in Indiens Hauptstadt Autos mit geraden Nummern nur noch an geraden Tagen, Autos mit ungeraden Nummern nur noch an ungeraden Tagen fahren.
  • Die Luftqualität in Indiens Hauptstadt Neu-Delhi ist so schlecht wie seit drei Jahren nicht mehr.

Der oberste Minister der Region Delhi rief die mehr als 20 Millionen Einwohner von Neu-Delhi dazu auf, sich an die neue Regel zu halten. Auch appellierte er an die privaten Taxiunternehmen und die Rikscha-Gesellschaften, sie in der Drosselung des Automobilverkehrs zu unterstützen. Wer sich nicht an die Regel hielt, wurde am Montag von Polizisten mit Atemschutzmasken aus dem Verkehr gezogen.

Die Massnahme, jedes Auto nur noch an jedem zweiten Tag fahren zu lassen, ergriffen die Behörden, nachdem sie vor zwei Tagen den Notstand ausgerufen hatten. Schulen blieben wegen der Feinstaub-Belastung geschlossen, Flüge wurden wegen der schlechten Sicht umgeleitet.

Belastung 30 Mal höher als WHO-Grenzwert

Die Konzentration von Feinstaub in der Luft über Neu-Delhi hat den Grenzwert der Weltgesundheits-Organisation um über das 30-fache überstiegen. Der oberste Minister der Region Delhi schrieb: Die Umweltverschmutzung habe ein unerträgliches Niveau erreicht.

Im Herbst und Winter nimmt die Luftverschmutzung in Neu-Delhi und in Nordindien noch zu, weil Bauern in der näheren Region ihre Felder anzünden, um diese für die nächste Ernte-Saison vorzubereiten. Auch nach Diwali, dem mehrtägigen Hindu-Fest des Lichts, steigt die Kontamination gemeinhin an, weil die Menschen die Feier mit Feuerwerk begehen.

Die den Privatverkehr einschränkende Gerade-Ungerade-Massnahme wurde schon zweimal im 2016 angewandt. Sie galt schon damals als umstritten, zumal Kritiker ihre Wirkung angezweifelt hatten.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Was soll die Heuchelei? Das ist doch ganz normal dort. Aber ich finde, dass wir mit solchen Ländern keine Beziehungen haben sollten. Das ist schade für unsere Zeit und unser Geld. Stellt euch vor, was wir in dieser Zeit erforschen könnten. Für uns und nicht für Ausbeuter Staaten. Dort sollen die Menschen selber für Ordnung sehen, erst dann kann man zusammen arbeiten!
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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Müsste es nicht eher heissen, die Menschen ersticken im Smog? Zudem Herr Müller, sich selber begegeme wird das nicht etwas zu überbewertet .... denn soviel ich weiss, bin ich 24 Stunden mit mir und hätte da auch ohne Smog die Gelegenheit mir zu begegnen? Doch mir scheint die aktuelle Menschheit repektive ein paar Superschlaue tun ja Alles daran, um diese Begegnung, die wohl die härteste sein kann, denn Leuten auszutreiben?
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  • Kommentar von Asher Meng  (Ashi)
    War 2008 das Erste Mal in New Dehli. Mich traf um Mitternacht mach verlassen des Flughafens fast der Schlag. Die Stimmung war wie in einem Sodom und Gomorrha Film. Es sah aus wie Nebel. Am nächsten Tag musste ich bereits Schmerzmittel schlucken , da mein Kopf zu zerplatzen schien. Nach 3 Tagen verliess ich die Haupt Stadt Richtung JAI PUUR. Auch in anderen Grossstädten wie Mumbai Kolkata Chenai war es nicht besser. 1 Woche in DAAR JELING auf 2000 m.ü.M. erholte sich mein Körper. UNGESUND
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    1. Antwort von Margot Helmers  (Margot Helmers)
      Ich war 1991 zum ersten mal in Delhi, da war die Luft schon unerträglich. Bei Autos, Tuck-Tuck, Motorräder gab keine Vorschriften bezüglich Abgase. Bei vielen Fahrzeugen hatte es geballte schwarze Abgase. Ich bekam richtig grosse Furunkeln im Gesicht. Bin so schnell wie möglich aus der Stadt geflüchtet. Die meisten Inder habe null Umwelt-Bewusstsein.
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