Zum Inhalt springen
Inhalt

Schutz der Ozeane Neuseeland will Einweg-Plastiksäcke abschaffen

  • Neuseeland will künftig Einweg-Plastiksäcke verbieten.
  • Die Massnahme habe zum Ziel, besser auf die Umwelt zu achten und Neuseelands sauberen, grünen Ruf zu bewahren, so Regierungschefin Jacinda Ardern.
  • Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüsste die Einführung des Verbots.
Plastiksack an Strand
Legende: Im Durchschnitt verbraucht jeder Neuseeländer mehr als 150 Einweg-Tüten pro Jahr. Keystone/symbolbild

Jacinda Ardern verwies auf «hunderte Millionen» Einweg-Plastiktüten, die pro Jahr verwendet würden und vielfach im Meer landeten. Einweg-Plastiksäcke zählen zu den häufigsten Dingen, die im Abfall an Neuseelands Küsten gefunden werden.

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüsste die Entscheidung der neuseeländischen Regierung zur Einführung eines Verbots. Dies sei ein «wichtiger erster Schritt» zum Schutz von Meerestieren wie Schildkröten und Walen, die oft durch den Verzehr von Plastik verenden.

Nach UNO-Angaben haben bislang mehr als 60 Länder Verbote verhängt oder verlangen Abgaben auf Einweg-Plastikgegenstände wie Tüten.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Auch Lebensräume, wie Korallenriffe, werden durch Ablagerungen von Plastikmüll beeinträchtigt. Herumtreibender Plastikmüll beschädigt Korallenstöcke und verfrachtet zudem noch für die Korallen schädliche Erreger in das Riff. Dazu kommt, dass sich jedes Jahr zwischen 57.000 und 135.000 Wale,Robben und Seehunde in Fischereimüll, also verlorenen und weggeworfenen Tauen und Netzen verfangen. Was ist nur aus unserer Wohlstandsgesellschaft geworden?Keine Rücksicht mehr für unseren schönen Planet Erde.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Nur ein geringer Teil des Plastikmülls schwimmt auf der Oberfläche, der Rest wird in tiefere Gewässer oder auf den Meeresboden verfrachtet und sind daher schwer wieder zurückzuholen. Über 800 Tierarten, die in Meeren oder im Küstenbereich leben, sind vom Plastikmüll beeinträchtigt. Plastik im Magen beeinträchtigt den Verdauungstrakt der Vögel und Meeresschildkröten, die Tiere verhungern, weil sie sich dadurch gesättigt fühlen. Ein weiteres Problem ist Mikroplastik, der verboten werden muss.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Unsere Meere ersticken in Plastik. Regelmässig verenden Meerestiere und Vögel im Müll, in der weltweiten Müllflut. Insbesondere in Südostasien, im weltbekannten „Korallendreieck“, wird durch Massen an Plastikmüll eine unglaubliche Artenvielfalt gefährdet. Wenn wir den drohenden Kollaps der Meere abwenden wollen, müssen wir schnell handeln, dass Müll vermieden und möglichst alle Abfälle eingesammelt werden. Eine Schande wie mit dem blauen Planeten von dem wir nur einen haben umgegangen wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen