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Aussenminister Cassis besucht Flüchtlingslager in Beirut
Aus Tagesschau vom 10.04.2021.
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Schweizer Flüchtlingshilfe Aussenminister Cassis besucht Flüchtlingslager in Beirut

Auf der letzten Station seiner Reise in den Nahen und Mittleren Osten hat Aussenminister Cassis im Libanon haltgemacht. Und hat zum Beispiel in Beirut ein Spital besucht, dessen Wiederaufbau nach der Explosions-Katastrophe im letzten August auch durch die Schweiz unterstützt wurde.

Sechs Jahre in Übergangsunterkunft

Eigentlich sollte das Lager eine vorübergehende Unterkunft für Flüchtlinge sein. Doch nun im Libanon, 15 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt, leben mehrere Dutzend syrische Familien schon seit sechs Jahren. Und das in extremer Armut – mit 1.20 Franken pro Tag müssen sie auskommen. Eine Bewohnerin erzählt: «Bevor ich Mutter wurde und in dieses Camp kam, hatte ich einen Job. Jetzt muss ich mich hier um meine Kinder kümmern.» Geschichten, die auch Bundesrat Ignazio Cassis beschäftigen.

Schweiz will mithelfen

Die Schweiz wolle beim Wiederaufbau Syriens mithelfen. Denn viele der Flüchtlinge möchten gerne zurückkehren. Und auch der Libanon wäre sie gerne los. 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Syrien hat das Land aufgenommen – das entspricht einem Viertel der eigenen Bevölkerung. Eine grosse Herausforderung. Cassis bekräftigte, er hoffe auf dringend nötige Reformen im Libanon. Doch er weiss: Auch dann gibt es noch viel zu tun.

Tagesschau, 10.04.2021; 19:30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Ich bin prinzipiell gegen die Wiederaufbauhilfe von diktatorisch regierten Länder. Das Geld würde in die Hände des Assad-Clans und seinen Vasallen gelangen.
  • Kommentar von Werner Gerber  (Emmentaler1)
    putin unterstützt das assad regime finanziell und seit jahren auch mit modernsten waffen kämpft seite an seite, und der westen sollte sich an einem wiederaufbau der unbezahlbar wird beteiligen? da soll russland seine schatullen zuerst mal öffnen. wir helfen bereits vor ort.
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Wiederaufbau Syrien. Assad will gar nicht, dass Flüchtlinge zurückkehren, Beobachter, glauben, dass Land an Militärangehörige und seine getreuen Vasallen zu verteilen. Assad macht klar, dass er westliche Öl- und Gasunternehmen nicht im Land sehen wolle: Russische Unternehmen sollen in Syrien tätig werden und erwartet ihren schnellen Markteintritt. Ob die EU u.a. am Ende bereit ist, das Land mit und für al-Assad wieder aufzubauen, ist zumindest zweifelhaft. Vorrang die humanitäre Hilfe..