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Horst Seehofer blickt kritisch zu Angela Merkel
Legende: Kritischer Blick zu Angela Merkel: Horst Seehofer hält nichts von der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin (Archivbild). Keystone
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International Seehofer will nichts wissen von Merkels «Wir schaffen das»

Wenn es um Fragen wie Terror und Flüchtlingspolitik geht, kann der bayrische Ministerpräsident nichts mit der Haltung der Kanzlerin anfangen. Seehofer glaubt, dass Deutschland in diesen Bereich noch viel besser werden müsse.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich scharf vom Standpunkt der deutschen Kanzlerin Angela Merkel zur Bewältigung der Flüchtlingskrise distanziert.

Zu Merkels Satz «Wir schaffen das», sagte Seehofer am Samstag nach einer Kabinettsklausur der bayerischen Landesregierung am Tegernsee: «Ich kann mir diesen Satz auch beim besten Willen nicht zu eigen machen. Dafür ist die Problemlage zu gross.» Und: «Ich würde damit all meiner Verantwortung, die ich auch in einem Eid abgelegt habe, nicht gerecht.»

«Wir müssen besser werden»

Die Lösungsansätze seien einfach zu unbefriedigend. Er habe Kraft seines Amtes viele Informationen. «Und deshalb müssen wir hier in Deutschland noch ein ganzes Stück besser werden in allen Facetten.»

Er sage so etwas nicht leichtfertig und wolle auch keinen Streit. CDU und CSU seien «gut unterwegs». Merkel und er wollten fair miteinander umgehen. «Aber ich will der Öffentlichkeit auch nicht die Unwahrheit sagen.»

Bayern mit neuem Sicherheitskonzept

Seehofer nannte das während der Klausur beschlossene Sicherheitskonzept für Bayern das «umfassendste und tiefste», das bisher in Deutschland vorgelegt worden sei. Danach sollen etwa die Polizei in Bayern um 2000 Kräfte von 2017 bis 2020 aufgestockt und mit modernster Ausrüstung ausgestattet werden.

Ohne Merkel direkt zu erwähnen, sagte er, er werde «sehr genau darauf achten», dass auch in Berlin und Brüssel die Sicherheitspolitik vorangetrieben werde. Die Europäische Union habe die Terroranschläge in den vergangenen Tagen und Wochen «bemerkenswert leise» begleitet.

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58 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Achterkamp  (Frank Achterkamp)
    Wer auch immer behauptet, dass Frau Merkel Flüchtlinge nach Europa eingeladen hat irrt! Sie hat der Menschlichkeit zum Sieg verholfen und das einzig Richtige getan! Wäre es besser gewesen die Leute an der ungarischen Grenze allein zu lassen? Ich kann zum ersten Mal in meinem Leben auf etwas stolz sein, dass mein Land vollbracht hat! Ich habe mich selber in der Flüchtlingshilfe engagiert - wir schaffen das! Und ich bin der festen Überzeugung, dass uns die Geschichte recht geben wird.
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  • Kommentar von Klaus Kreuter  (Klaus Kreuter)
    Ich empfehle jedermann das Buch "Die Patin" von Prof. Gertrud Höhler, dann weiss man über Merkel Bescheid. Als Merkel das erste Mal gewählt wurde hat ein bedeutender Kenner der Parteienszene gesagt: Wenn Merkel abtritt wird man Deutschland nicht mehr wiedererkennen und de CDU braucht 20 Jahre um sich davon zu erholen. Kein weiterer Kommentar erforderlich.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      So viel Kohl und Schwarze Kassen liest man nicht immer.
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    2. Antwort von Franz NANNI  (Aetti)
      sehr boese, aber hat wohl etwas an sich...
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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Der Auftritt von Bundeskanzlerin Merkel ist in allen Punkten nicht überzeugend. Frau Merkel ist eine Hauptschuldige an der gefährlichen Situation in Europa, denn gerade Sie hat die Willkommenskultur verkündet. Nun ist es selbstverständlich, dass Sie nicht bereit ist, diesen Fehler zuzugeben.Das Rad der verfehlten Asylpolitik ist nicht mehr zurück zu drehen. Das voreilige Handel von Frau Merkel wird Europa in Zukunft noch viel Blut und Geld abverlangen.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach  (Artio)
      "Wo sind jetzt die linken Frauenbewegungen, welche den Betroffenen die nötige Hilfe anbieten können. Hier geht es nicht um Frauenquoten, sondern um sehr junge Frauen, welche ihr Leben nicht selber bestimmen können." http://m.srf.ch/news/schweiz/zwangsheirat-manchmal-muss-man-die-familie-verlassen
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