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Seltenes Naturspektakel Meterhohe Eisberge bei Hamburg locken Schaulustige an

Schneefall und Frost lassen die Elbe aktuell gefrieren. In der Nähe von Hamburg türmt sich das Eis am Ufer. Grund dafür sind Eisbrecher, die auf dem Fluss unterwegs sind.

So hoch waren die Eismassen auf der Elbe bei Geesthacht schon lange nicht mehr. Seit Tagen versuchen Spezialschiffe – sogenannte Eisbrecher – die Elbe in der Nähe von Hamburg vom Eis zu befreien. Dieses kann jedoch nicht richtig abfliessen und türmt sich nun an den Ufern.

Seltenes Naturspektakel bei Hamburg

Die Eisbrecher sind unterwegs, damit das Wasser auf der Elbe vernünftig abfliessen kann, sagt Andreas Schultz vom zuständigen Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt (WSA) zur deutschen Presseagentur. Demnach sind bis zu zehn dieser Schiffe im Einsatz – so viele wie seit 2013 nicht mehr.

Damit das Eis vernünftig abfliessen könne, müssten gut 500'000 Liter Wasser pro Sekunde elbabwärts fliessen. Zuletzt seien das aber nur etwa 300'000 Liter gewesen, so Schultz. Das aufgebrochene Eis landet dabei am Ufer und verwandelt sich in kleine Eisberge. Das lockte in den vergangenen Tagen zahlreiche Schaulustige an.

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