So hoch waren die Eismassen auf der Elbe bei Geesthacht schon lange nicht mehr. Seit Tagen versuchen Spezialschiffe – sogenannte Eisbrecher – die Elbe in der Nähe von Hamburg vom Eis zu befreien. Dieses kann jedoch nicht richtig abfliessen und türmt sich nun an den Ufern.
Seltenes Naturspektakel bei Hamburg
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Bild 1 von 4. Meterhohe Eisberge. Auf der Elbe haben sich nach starkem Schneefall und anhaltendem Frost Eisschollen gebildet. Dieser Anblick zieht zahlreiche Schaulustige an. Bildquelle: KEYSTONE/DPA/Bodo Marks.
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Bild 2 von 4. Eisbrecher im Dauereinsatz. Seit Tagen sind sogenannte Eisbrecher unterwegs um die Elbe freizuräumen. Gemäss dem zuständigen Schiffahrtsamt WSA fliesst aber zu wenig Wasser, damit das Eis ablaufen kann. Bildquelle: KEYSTONE/DPA/Philipp Schulze.
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Bild 3 von 4. Idylle am Elbufer. Deshalb liegen die Eisbrocken jetzt kurz vor Hamburg am Elbufer und sorgen für eine idyllische Atmosphäre. Bildquelle: KEYSTONE/DPA/Bodo Marks.
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Bild 4 von 4. Das Eis türmt sich teils meterhoch. Bildquelle: Keystone/DPA/Bodo Marks.
Die Eisbrecher sind unterwegs, damit das Wasser auf der Elbe vernünftig abfliessen kann, sagt Andreas Schultz vom zuständigen Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt (WSA) zur deutschen Presseagentur. Demnach sind bis zu zehn dieser Schiffe im Einsatz – so viele wie seit 2013 nicht mehr.
Damit das Eis vernünftig abfliessen könne, müssten gut 500'000 Liter Wasser pro Sekunde elbabwärts fliessen. Zuletzt seien das aber nur etwa 300'000 Liter gewesen, so Schultz. Das aufgebrochene Eis landet dabei am Ufer und verwandelt sich in kleine Eisberge. Das lockte in den vergangenen Tagen zahlreiche Schaulustige an.