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Doug Jones lacht
Legende: Hat gut lachen: Doug Jones zieht nun offiziell in den Senat. Keystone
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Senatswahl in Alabama Doug Jones zum Sieger erklärt

  • Die Wahlbehörde Alabamas hat den Demokraten Doug Jones als Sieger der Senatswahl vom 12. Dezember bestätigt.
  • Dies, obwohl sein republikanischer Konkurrent Roy Moore in letzter Minute vor Gericht Einspruch gegen das Ergebnis erhoben hatte.
  • Moore forderte eine Untersuchung wegen möglichen Wahlbetrugs; es habe Unregelmässigkeiten gegeben.
  • Das Gericht wies die Klage des Republikners jedoch ab.

Mit 22'000 Stimmen Vorsprung gewann der Demokrat Doug Jones am 12. Dezember die Senatswahl im US-Teilstaat Alabama. Die Überraschung war gross: Zum ersten Mal seit 25 Jahren setzte sich damit ein Demokrat im ansonsten zutiefst republikanischen Staat durch.

Nun hat die Wahlbehörde Alabamas seinen Sieg endgültig bestätigt. Jones wird am 3. Januar sein Amt antreten – und die republikanische Mehrheit im Senat damit auf 51 zu 49 verkleinern.

Roy Moore auf Pferd.
Legende: Zur Wahl Mitte Dezember kam Roy Moore auf einem Pferd angeritten. Reuters

Moore wollte nicht aufgeben

Sein Konkurrent Roy Moore wollte seine Niederlage bis zuletzt nicht akzeptieren. In einer Beschwerde vor einem Gericht in Montgomery machte er Hinweise auf Wahlbetrug geltend – und versuchte so zu verhindern, dass Jones offiziell zum Sieger erklärt wird. Ein Richter lehnte den Einspruch aber ab. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass es bei der Senatswahl zu Unregelmässigkeiten gekommen sei.

Dem Rennen um den Senatssitz war ein erbitterter Wahlkampf vorausgegangen. Moore war wegen seiner stramm konservativen Positionen höchst umstritten. Mehrere Frauen warfen ihm zudem sexuelle Belästigung vor. Er bestritt dies stets und sprach von einer Schmierenkampagne seiner politischen Gegner.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler  (sensus communis)
    Demokratisch sind Wahlen nur, wenn ich, Roy Moore, gewinne, scheint man sich in Alabama dieser Tage zu fragen.... Und , es wir dünn um Mr. Trump...
  • Kommentar von Markus Berner  (Markus Berner)
    Typisch das Demokratieverständnis dieser Rechts-Aussen-Politiker: Wenn eine Wahl verloren geht, so zweifelt man deren Rechtmässigkeit an. Demokratie gilt also nur solange man selber die Wahl gewinnt.
  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Auf seinem schönen hohen Ross könnte doch dieser Nichtgewählte white and male and Supremacist einfach Richtung Horizont dem Sonnenuntergang entgegenreiten.
    1. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Ob der gewählt wird oder nicht,ist mir egal.Aber ich möchte wissen,ob diese Anschuldigungen wahr sind oder nur eine Schmierenkomödie.Kurz vor einer Wahl 40 Jahre alte angebliche Delikte in die Runde zu werfen,riecht doch stark nach Wahlmanipulation.