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Riesiges Datenleck in Ecuador
Aus Nachrichten vom 17.09.2019.
abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
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Server nicht gesichert Daten von 17 Millionen Ecuadorianern frei im Netz

«Sehr heikel»: Aufgrund eines Datenlecks sind die persönlichen Daten fast der gesamten Bevölkerung Ecuadors im Internet.

Nach dem Bekanntwerden des riesigen Datenlecks sprach Ecuadors Innenministerin María Paula Romo am Montag (Ortszeit) von einer «sehr heiklen» Angelegenheit. Betroffen sind laut Sicherheitsexperten geschätzt 17 Millionen Menschen, darunter fast sieben Millionen Minderjährige.

Auch die Daten des ecuadorianischen Präsidenten und des Wikileaks-Gründer Julian Assange wurden veröffentlicht, wie die Website ZDNet weiter berichtete. Assange hatte vor seiner Festnahme im April in Grossbritannien sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London gelebt. Im Zuge seines politischen Asyls erhielt er einen ecuadorianischen Pass.

Marketing-Unternehmen patzte

Die Daten stammten den Angaben zufolge von einem ungesicherten Server eines ecuadorianischen Marketing- und Analyseunternehmens. Das Sicherheitsunternehmen vpnMentor hatte die Sicherheitslücke auf dem von der Firma Novaestrat betriebenen Server aufgedeckt.

Veröffentlicht wurden demnach Namen, Geburtsdaten und -orte, Bildungsniveau, Telefonnummern und Ausweisnummern der Betroffenen. Innenministerin Romo zufolge lässt die Regierung untersuchen, wer für das Datenleck verantwortlich ist.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von M. Jaeger  (jegerlein)
    Machen die Schweizer Banken doch seit Neuestem auch. Wo ist das Problem? Transpaerenz bitteschön!
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  • Kommentar von Philipp Moreno  (HOC)
    Erschreckende Aussichten. Natürlich kann und sollte man den Fortschritt nicht aufhalten, nichtsdestotrotz wäre es schön wenn man wieder wie bis vor ein paar Jahren die Produkte austestet und erst in Verwendung nimmt wenn man weiss, dass sie funktionieren. Gegen menschliches Versagen kann man wenig machen ausser Kontrollen und Prozesse optimieren aber das hilft ganz gut.
    Der Schaden ist leider unumkehrbar....
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    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      "...wie bis vor ein paar Jahren die Produkte austestet und erst in Verwendung nimmt wenn man weiss, dass sie funktionieren."? - Nein, das hier Gezeigte ist seit jeher die Art, wie z.B. Microsoft arbeitete. Der Weg, den Endverbraucher als Betatester einzusetzen und die Produkte erst auf dessen Reklamationen hin zu verbessern, ist landläufig unter dem Begriff "Management by Microsoft" bekannt. - Ihr Wort in Gottes Ohr, aber im Krisenfall distanzieren sich die Firmen vom Status des Göttlichen.
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    2. Antwort von Philipp Moreno  (HOC)
      Natürlich haben Sie Recht. Ich habe mich vielleicht etwas knapp gefasst und sollte die "paar" Jahre auf die Zeit verschieben bevor die Allgemeinheit Zugang zu Computer und Mobiltelephonen bekam. Danke.
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    3. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      So bin auch ich einverstanden ;-)
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    4. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Nicolas Dudle. Nicht nur Microsoft, sondern Apple, HP, Acer, Lenovo, Peaq, Samsung, Huawai, Dell, IBM und so weiter und so fort. Denken wir an die Rückrufe der Autoindustrie und so weiter und so fort.
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