Zum Inhalt springen

Header

Audio
Die USA und Australien rüsten im indopazifischen Raum auf
Aus HeuteMorgen vom 17.09.2021.
abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Inhalt

Sicherheitsbündnis «Aukus» Das Ziel des Sicherheitsabkommens heisst Abschreckung

Eigentlich wollte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Wogen glätten, als er am Donnerstag gemeinsam mit dem australischen Verteidigungsministerium in Washington auftrat. Das neue Sicherheitsbündnis richte sich gegen niemanden, beteuerte er. Es gehe lediglich darum, die Sicherheitsbeziehungen der drei Länder zu vertiefen.

Gegen Pekings Einschüchterungen

Doch kurz darauf griff der ehemalige General zu einer Vokabel, die direkt aus dem Kalten Krieg stammen könnte. Das neue Bündnis trage zur «Abschreckung» in der Region bei, sagte Austin.

Wer da genau abgeschreckt werden solle, daran liess er wenig Zweifel. Man habe sich über «Chinas destabilisierende Aktivitäten» unterhalten, so der Verteidigungsminister in seinem Resümee. Auch Pekings Versuche, andere Länder in der indopazifischen Region einzuschüchtern, seien zur Sprache gekommen.

Wenn die USA also ihre wohlbehütete Technologie des nuklearen Antriebs für U-Boote zum ersten Mal seit 1958 mit einem anderen Land teilen, ist dies vor allem eine Reaktion auf Chinas wachsenden Einfluss in der Region.

Video
Die USA und Grossbritannien wollen Australien beim Bau von Atom-U-Booten unterstützen
Aus Tagesschau vom 16.09.2021.
abspielen

USA erhöhen Militärpräsenz in Australien

Wie viele dieser U-Boote gebaut werden, ist derzeit noch Gegenstand der Verhandlungen. Im Gegenzug erlaubt Australien den USA, die Militärpräsenz auf australischem Gebiet zu erhöhen, wie der australische Verteidigungsminister Peter Dutton ankündigte. Gemeinsam könnten die beiden Länder unter anderem ihre Luftwaffeneinsätze erhöhen.

Der US-Verteidigungsminister stellte derweil mehr Militärmanöver in der Region in Aussicht. Die USA könnten zudem ihren logistischen Fussabdruck in Australien vergrössern. «Das ist eine ziemlich aufregende Gelegenheit für uns», freute er sich.

HeuteMorgen, 17.09.2021, 06:00 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Ricardo Lang  (RicRic)
    Ein einziges Land welches das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen nicht unterzeichnet/anerkannt und somit freie Fahrt auf den Weltmeeren hat, kann machen was es will (auch kriegsverbrechen). Sie dürfen 1 mal raten
  • Kommentar von Dietmar Logoz  (Universalamateur)
    Fehlt nur noch der Austritt der europäischen Staaten aus der NATO (und Schliessung der US-Basen in Europa) gefolgt von der Gründung eines Europäisch-Russisch-Indischen Verteidigungspaktes.
  • Kommentar von Peter Mueller  (Elbrus)
    Dieses Abkommen hilft Australien überhaupt nicht. Die Chinesen sind schon an der Torres Strait mit einem Hafen. Australien zu verteidigen ist sehr schwierig.
    3 Einwohner je km2. Schon mit einer kleinen Truppe von 50000 Mann der Chinesen würde es für Australien grosse Logistikprobleme mit sich bringen. Der Norden Australiens ist besser geschützt durch Krokodile und Schlangen als durch die Australische Armee. Bis die U-Boote gebaut sind ist es 2030 mindestens.