Zum Inhalt springen

Header

Video
PiS bleibt die stärkste Partei
Aus Tagesschau vom 13.10.2019.
abspielen
Inhalt

Sieg für Nationalkonservative Pis-Partei bleibt stärkste Kraft in Polen

  • In Polen zeichnet sich ein Wahlsieg der regierenden national-konservativen Partei PiS ab.
  • Einer ersten Prognose zufolge kommt die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki auf 43.6 Prozent.
  • Das grösste Oppositionsbündnis, die liberalkonservative Bürgerkoalition (KO), kam demnach auf 27.4 Prozent der Stimmen.
Video
Einschätzung zu den Wahlen in Polen
Aus Tagesschau vom 13.10.2019.
abspielen

Aus der Parlamentswahl ist die Partei von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki siegreich hervorgegangen. Laut ersten Prognosen kann sie weiterhin ohne einen Koalitionspartner regieren. Der PiS wurden 239 Sitze im neuen Parlament vorhergesagt, für die absolute Mehrheit sind 231 Abgeordnetenmandate im Sejm notwendig.

«Dieses Ergebnis gibt uns einen grossen gesellschaftlichen Auftrag, wir haben Vertrauen gewonnen», sagte Morawiecki vor jubelnden Anhängern.

Vieles grundlegend umgekrempelt

Das stärkste Oppositionsbündnis, die liberalkonservative Bürgerkoalition (KO) der ehemaligen Regierungspartei Bürgerplattform (PO), kam mit Spitzenkandidatin Malgorzata Kidawa-Blonska auf 27.4 Prozent der Stimmen. Auf das Linksbündnis SLD entfielen 11.9 Prozent, auf die konservative polnische Koalition der Bauernpartei PSL 9.6 Prozent. Auch die Partei Konfederacja des Rechtspopulisten Janusz Korwin-Mikke schaffte mit 6.4 Prozent den Einzug in das Parlament.

Seit dem Regierungswechsel 2015 hatte die PiS ihre absolute Mehrheit genutzt, um unter der Losung «dobra zmiana» (guter Wandel) vieles in Polen grundlegend umzukrempeln. Unter anderem begann die Partei umstrittene Reformen des Justizwesens. Die EU-Kommission ist deshalb bereits mehrfach vor den Europäischen Gerichtshof gezogen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Gut so. Auch die Polen haben gemerkt, dass die Sozialisten niemanden weiterbringen.
  • Kommentar von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
    Jetzt ist die EU gefordert: Geldhahn abdrehen!
    1. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Schön wie doch die Welt für Einige so einfach ist. Und bist du nicht willig, so brauch ich den Geldhahn...
    2. Antwort von Werner Christmann  (chrischi1)
      warum? Weil der polnische Bürger gewählt hat?
    3. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      Und der hat in dem Sinne gewählt, dass es die Sozialisten nicht will, weil die der Entwicklung des Landes im Weg stehen.
    4. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Jetzt ist die Schweiz gefordert:Geldhahn zudrehen.
      Die Kohäsionsmilliarde als Direktinvestition in Polen
      wäre sinnvoller als sie dem Brüsseler Geldverdampfer
      in den Rachen zu werfen.