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Skigebiet von Castle Peak Acht Skifahrer nach Lawine in Kalifornien tot geborgen

  • Nach einem Lawinenabgang im Norden des US-Bundesstaats Kalifornien sind acht zuvor vermisste Skifahrer tot geborgen worden.
  • Das Unglück ereignete sich in einem Skigebiet von Castle Peak im Nationalwald Tahoe.
  • Sechs weitere Menschen haben den Abgang überlebt und konnten laut Polizei gerettet werden.

Eine Person werde weiterhin vermisst, sagte Sheriff Shannan Moon von den örtlichen Behörden auf einer Medienkonferenz. Zuvor waren sechs Menschen gerettet worden, zwei davon seien in Spitäler gebracht worden, hiess es in einem Facebook-Post des örtlichen Nevada County Sheriff's Office.

Eine der sechs Personen hat das Spital laut Sheriff Moon inzwischen bereits verlassen können. Die insgesamt 15-köpfige Gruppe bestand den Behörden zufolge aus neun Frauen und sechs Männern, darunter auch Skiführer.

Mehr als 50 Rettungskräfte seien im Einsatz gewesen. Wegen der extremen Wetterbedingungen hatte es dem Sheriffbüro zufolge Stunden gedauert, bis die Einsatzkräfte zu den Überlebenden vordringen konnten.

Personen im Schnee bei verschneiter Holzkirche.
Legende: Ein Rettungsteam macht sich auf den Weg zu den Überlebenden. (17.2.26) Nevada County Sheriff's Office/Handout via REUTERS

Der Nationalwald Tahoe liegt in Kalifornien an der Grenze zum US-Bundesstaat Nevada, in ihm befindet sich auch der bei Touristen ebenfalls beliebte Lake Tahoe. Der Lawinenabgang ereignete sich nordwestlich vom Lake Tahoe.

Überlebende suchten Schutz in Waldgebiet

Captain Russell Greene vom Sheriffbüro hatte am Dienstagabend (Ortszeit) im Interview des regionalen Fernsehsenders KCRA 3 gesagt, dass die Sheriffs über den Tourenanbieter und über Notfall-Signalgeräte verständigt worden seien. Dem US-Sender NBC News sagte er, dass die sechs Überlebenden in einem bewaldeten Gebiet in der Nähe des Unglücksortes Zuflucht gesucht hätten. Das Sheriffbüro sei mit ihnen über einen Notfall-Satelliten-Nachrichtendienst in Kontakt gewesen, über den sie Textnachrichten senden konnten.

Die Einsatzkräfte warnten vor Ausflügen in die Gegend. «Die Wetterbedingungen sind weiterhin extrem gefährlich», hiess es mit Verweis auf eine bis Mittwoch geltende Lawinenwarnung. Nach Angaben der Betreiber in dem Skigebiet waren allein in den zurückliegenden 24 Stunden knapp 70 Zentimeter Schnee gefallen.

Drei Tote nach Lawinenabgängen in Österreich

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Auch in Österreich sind bei Dutzenden Lawinenabgängen nach Angaben der Polizei drei Menschen ums Leben gekommen. Darunter ist ein deutscher Skiwanderer, wie eine Sprecherin der Polizei in Tirol der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Der deutsche Wintersportler sei im Tiroler Navistal mit einem weiteren Mann unterwegs gewesen. Aufgrund der Lawinengefahr seien sie umgekehrt, doch dabei habe sich beim Queren eines Hanges ein Schneebrett gelöst, so die Sprecherin. Einer der beiden wurde völlig verschüttet und starb.

Ein weiterer Lawinentoter wurde von der Polizei in Fiss gemeldet. Der 71-Jährige war als Tourist in Tirol, hiess es. Die Polizei machte keine näheren Angaben zu dem Mann.

Auch im Bundesland Vorarlberg starb ein Mann bei einem Lawinenunglück. Er konnte ausgegraben werden, doch er starb noch an der Unfallstelle im Skigebiet Sonnenkopf, wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Einsatzkräfte berichtete.

Die Lawinensituation im Westen Österreichs ist angespannt. Die Warndienste riefen in Tirol und Vorarlberg die zweithöchste Gefahrenstufe aus.

SRF 4 News, 18.2.26, 21 Uhr ; 

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