Lawinengefahr weiterhin gross: Die Gefahrenstufe 4 (von 5) bleibt mancherorts bestehen, wie das Institut für Schnee- und Lawinenforschung mitteilte. Sie gilt für das Wallis südlich der Rhone (Rotten), im Gotthardgebiet, im nördlichen Tessin, in Nordbünden und im Unterengadin, schreibt das SLF. Seit der Nacht auf Montag sind in den nördlichen Hochalpen lokal über 1.5 Meter Neuschnee gefallen. Die aktuelle Schneehöhe in den Alpen beträgt in den höchsten Lagen teils bis über drei Meter, oberhalb von 2000 Metern sind es vielerorts über zwei Meter. In den höheren Gebieten der Berner und Walliser Alpen liegen die Schneehöhen inzwischen über dem, was Mitte Februar üblich ist, schreibt SRF Meteo.
Die weiteren Aussichten: Laut SRF Meteo steigt Schneefallgrenze allmählich auf 800 bis 1300 Meter, nur in der Nordostschweiz bleibt sie tiefer. In den kommenden Tagen geht es winterlich weiter. Vor allem am Donnerstag fällt zeitweise Schnee. Die Schneefallgrenze pendelt meist um 1000 Meter. Oberhalb davon kommen am Alpennordhang bis am Sonntag weitere 20 bis bis 40 cm Neuschnee zusammen, lokal auch mehr.
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Bild 1 von 20. Bei den letzten Räumungsarbeiten: Die A6 von Goppenstein nach Gampel ist wieder geöffnet. Die Lawinensituation hat sich etwas entspannt. Bildquelle: ASTRA.
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Bild 2 von 20. Im Schweizer Alpenraum schneits – und zwar ziemlich viel. (Riederalp VS, 17.2.2026). Bildquelle: Denise Feller.
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Bild 3 von 20. Am Dienstag wurde in gewissen Teilen des Wallis vorübergehend die höchste Lawinenwarnstufe 5 ausgerufen. (Ferden VS, 17.2.2026). Bildquelle: Jonas Aschilier.
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Bild 4 von 20. Die Strasse zwischen Hospental und Realp im Kanton Uri ist bis auf Weiteres wegen Lawinengefahr gesperrt. (17.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Urs Flueeler.
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Bild 5 von 20. In Andermatt laufen die Räumungsarbeiten auf Hochtouren. (17.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Urs Flueeler.
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Bild 6 von 20. Auch die Bahnstrecke Furka–Oberalp muss vom Schnee befreit werden. (17.2.2026). Bildquelle: Keystone / Urs Flueeler.
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Bild 7 von 20. Auch im Kanton Graubünden gab es viel Schnee. (Laax GR, 17.2.2026). Bildquelle: Estelle Hoeffleur.
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Bild 8 von 20. Manche Täler im Wallis sind von der Aussenwelt abgeschnitten, so zum Beispiel das Lötschental (Bild aus Kippel im Lötschental, 17.2.2026). Bildquelle: Stefanie Jaggi.
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Bild 9 von 20. In den Alpen sind zahlreiche Strassen wegen Lawinengefahr gesperrt. Im Bild die Strasse zur Stockgalerie in Goppenstein VS. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 10 von 20. Oberhalb der Stockgalerie ist eine Lawine niedergegangen. Sie hat auch einen Teil der Bahnstrecke verschüttet. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Julien Grindat.
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Bild 11 von 20. Auf der Bahnstrecke zwischen Goppenstein VS und Brig VS ist ein Zug mutmasslich wegen der Schneemassen entgleist. (16.2.2026). Bildquelle: Kantonspolizei Wallis.
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Bild 12 von 20. Schneemassen könnten kurz vor der Durchfahrt des Zuges die Gleise am Ausgang der Stockgalerie blockiert haben, hiess es von der Polizei. (16.2.2026). Bildquelle: Kantonspolizei Wallis.
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Bild 13 von 20. An Bord des Zuges waren 29 Menschen, fünf wurden verletzt. (16.2.2026). Bildquelle: Kantonspolizei Wallis.
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Bild 14 von 20. Am Bahnhof Goppenstein VS fahren derzeit keine Züge weiter nach Brig. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 15 von 20. Bahnhof Goppenstein VS: Ein Ersatzbus verkehrt im Schneegestöber. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 16 von 20. Laut SRF Meteo dürfte der Niederschlag gegen Dienstagabend nachlassen. Doch die hohe Lawinengefahr wird auf Weiteres bestehen bleiben. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Peter Schneider.
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Bild 17 von 20. Die Schneeräumungsfahrzeuge in den alpinen Gebieten waren am Montag gefordert, wie etwa hier auf der Taminabrücke in Valens SG. (16.2.2026). Bildquelle: KEYSTONE / Gian Ehrenzeller.
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Bild 18 von 20. Der Autoverlad Furka zwischen Realp UR und Oberwald VS ist vorübergehend eingestellt. (16.2.2026). Bildquelle: SRF.
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Bild 19 von 20. Lawinengefahr bei Davos GR. (16.2.2026). Bildquelle: Gaudenz Flury.
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Bild 20 von 20. In Orsières mussten aus Sicherheitsgründen 50 Personen evakuiert werden. (16.2.2026). Bildquelle: SRF.
Autoverlad wieder aufgenommen: Die BLS hat den eingestellten Autoverlad zwischen Kandersteg BE und Goppenstein VS am Mittwochmorgen wieder in Betrieb genommen. Die Zufahrtsstrassen von Gampel-Steg VS nach Goppenstein und ins Lötschental bis Wiler VS sind wieder befahrbar. Die Bahnstrecke zwischen Goppenstein und Brig werde voraussichtlich erst am Montagmorgen um 5:30 Uhr wieder in Betrieb genommen, schrieb die BLS. Die Bergungsarbeiten eines havarierten Zuges müssen wegen der angespannten Lawinengefahr verschoben werden. Es wurde ein stündlicher Ersatzverkehr von Visp über Gampel bis nach Goppenstein eingerichtet. Am Montagmorgen hatte eine Lawine einen Regioexpress der BLS zum Entgleisen gebracht. Der Autoverlad an der Furka ist wieder in Betrieb.
Täler im Wallis wieder erreichbar: Viele gesperrte Strassenabschnitte sind im Verlauf des Tages wieder dem Verkehr übergeben worden. Die Verbindung der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) nach Zermatt ist seit Mittwochmorgen 8 Uhr wieder geöffnet. Auch die Hauptstrasse von Visp ins Saastal ist seit 15:50 Uhr wieder normal befahrbar. Die Zufahrten nach Arolla und Zinal im Unterwallis sind wieder offen. In der Region Orsières wurde die am Montag verhängte Evakuierung aufgehoben, wie die Behörden mitteilten. Die Gebiete Plateau de la Neuvaz, die Weiler Les Granges und Le Clou sowie das Dorf Ferret konnten ab 14:00 Uhr wieder von Touristinnen und Touristen sowie Einwohnerinnen und Einwohnern betreten werden.
Lawinen donnern ins Tal: In einem Video ist zu sehen, wie am Dienstag im Mattertal zwischen Täsch und Randa eine Lawine niedergeht. Eine weitere Lawine donnerte ebenfalls im Mattertal etwas später zwischen Randa und Herbriggen nieder. Die Staublawine erfasste einen Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Verletzt wurde dabei niemand. Der Bahnbetrieb zwischen St. Niklaus und Täsch wurde zwischenzeitlich eingestellt, inzwischen verkehren die Züge wieder nach Fahrplan.