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Spannungen um Nordkorea Fährt Pjöngjang seine Raketenanlage wieder hoch?

  • Auf einer Raketenanlage in Nordkorea sind US-Experten zufolge neue Aktivitäten verzeichnet worden.
  • Demnach würden Satellitenaufnahmen Aktivitäten auf dem Sohae-Gelände zeigen. Das erklärte das in Washington ansässige Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS).
  • Die Bewegungen seien zwei Tage nach dem Scheitern des Gipfels zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und Nordkoreas Diktator Kim Jong-un beobachtet worden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Korea-Gipfel gescheitert abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 28.02.2019.

Das könne darauf hindeuten, dass Pjöngjang die Anlage wieder aufbauen wolle.

Von der im Westen Nordkoreas gelegenen Anlage aus waren 2012 und 2016 Trägerraketen mit Satelliten gestartet worden. International wurden die Starts aber als Tests ballistischer Raketen gewertet und scharf verurteilt.

Auf dem Sohae-Gelände befinden sich eine Testanlage für Raketenantriebe und eine Abschussrampe.

Will Nordkorea Entschlossenheit demonstrieren?

Die nun registrierten Aktivitäten könnten laut CSIS ein Zeichen dafür sein, dass Nordkorea nach dem Scheitern des Gipfeltreffens von Hanoi Entschlossenheit demonstrieren wolle.

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Legende: Auf diesem nordkoreanischen Raketentestgelände sollen Experten neue Aktivitäten verzeichnet haben. Keystone

Die Anlage habe seit August 2018 stillgelegen. Dies deute darauf hin, dass die nun registrierten Aktivitäten «absichtlich und zielgerichtet» seien.

Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Kim in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi war vergangene Woche ohne Ergebnis abgebrochen worden. Es gelang keine Einigung im Streit um die Sanktionen gegen das international isolierte Nordkorea und die von den USA geforderte atomare Abrüstung.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Trotz schlechter Ernten haben letztlich die Blockaden der USA und des Westens wesentlich dazu beigetragen, dass 11 Millionen Menschen in Nordkorea immer mehr am Verhungern sind. Diese Sanktionen vermögen es nicht einen ebenso abgehobenen wie wohlgenährten Betonkopf in der 3. Generation zum Einlenken zu bringen.
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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Sich auf amerikanische Geheimdienstinformationen zu verlassen ist etwa wie an Inhalte aus der Werbung zu glauben. Wer die Weltöffentlichkeit hochoffiziell einmal anlügt, macht sich das nächste Mal wohl kaum mehr Sorgen darum? Die einzigen glaubwürdigen Quellen kommen aus der UNO und auch da nur, wenn sie offiziell vom ganzen Gremium (und nicht nur von einer Arbeitsgruppe oder sogar nur von einzelnen Personen) bestätigt werden.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Eher ein Sechser im Lotto, als zu hoffen, dass bei der UNO diesbezüglich mal was Vernünftiges hinten raus kommt. Im Sicherheitsrat wird doch ständig nur gemauert und blockiert. Im übrigen halte ich die Feststellungen der US-Experten im Falle Nordkoreas für glaubhaft, sie setzen nach dem Scheitern des Gipfels Trump-Kim noch eins drauf, was bei Trump bestimmt keine Begeisterungsstürme auslöst.
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  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Lasst doch den seine Raketen verschiessen. Sofern die da nur irgendwo im Meer landen und sonst nichts passiert, kann man getrost zuschauen.
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, es könnte damit auch Südkorea oder Japan getroffen werden.
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    2. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Keine Sorge Herr Planta, Kim-Jong-Un passt da schon auf, der will sein Gesicht nicht verlieren, sondern nur eine mediale Show auf den Weg bringen und sich über all den Mist erfreuen, der da dann berichtet wird, also nur reine Stimmungsmache. Lasst dem doch diese Freude, das tut niemandem weg, solange diese Dinger nur ins Meer fallen. Man brauch diese nicht mal abzufangen. Es wäre schade für jede Abfang-Rakete. Die Dinger kosten nämlich auch Geld.
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    3. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Nordkorea fehlen 1,4 Millionen Tonnen Lebensmittel.Die Regierung in Pyongyang müsse deshalb die Essensrationen für die Bevölkerung fast halbieren. Ein Grund hierfür sind die Sanktionen. Es könnte durchaus sein, dass der Bubi von Pyongyang die Nerven verliert.
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