Staatsanwalt will Todesstrafe für US-Kinoschützen

Dem mutmasslichen Kino-Amokläufer von Aurora droht voraussichtlich die Höchststrafe. Wie der US-Sender «CNN» berichtete, will die Staatsanwaltschaft gegen den Angeklagten James Holmes die Todesstrafe fordern.

Amokläufer von Aurora Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Frage stellt sich vor US-Gericht: Kommt der mutmassliche Amokläufer von Aurora mit dem Leben davon? Keystone

Der heute 25jährige Ex-Student hatte im vergangenen Juli bei einer «Batman»-Filmpremiere in Aurora zwölf Kinobesucher erschossen.

Unklar blieb zunächst, wie die Verteidigung reagieren würde. Im Vorfeld war erwartet worden, dass sie auf Unzurechnungsfähigkeit ihres Mandanten plädieren könnte. Der Beginn der eigentlichen Hauptverhandlung ist für Anfang August angesetzt.

Vergleich abgelehnt

Der mutmassliche Täter hatte bei seinem Amoklauf in Aurora insgesamt 58 Kinozuschauer verletzt. Der Fall hatte ganz Amerika erschüttert.

Bereits vor der Anhörung hatte die Staatsanwaltschaft einen Vergleich mit Holmes abgelehnt. Dieser wollte sich nach Angaben seiner Anwälte für schuldig bekennen – falls die Staatsanwaltschaft im Gegenzug auf die Todesstrafe verzichtet.