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Höchste Alarmstufe in vielen Städten Frankreichs
Aus HeuteMorgen vom 09.10.2020.
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Steigende Corona-Fallzahlen Frankreich verschärft Corona-Massnahmen in mehreren Städten

  • In Frankreich nimmt die Zahl der Corona-Erkrankungen immer schneller zu.
  • Über 18‘700 neue Fälle gab es allein am Mittwoch. Ein neuer Rekord.
  • Nun hat die Regierung vier weitere Städte in die höchste Alarmstufe eingeteilt, die bereits für die beiden grössten Metropolen Frankreichs gilt: Marseille und die Haupstadt-Region Paris.

Lyon, Lille, Grenoble und Saint-Etienne – ab Samstag gilt auch in diesen Städten und ihren Agglomerationen höchster Covid-Alarm. Dies bedeutet: Bars und Cafés bleiben geschlossen, private Versammlungen auf öffentlichem Grund sind bis auf Weiteres auf zehn Personen beschränkt. Auch private Feste werden eingeschränkt, Hochzeitsfeiern zum Beispiel.

Erste Verbesserungen der Lage

Ähnliche Einschränkungen zeichnen sich für weitere Städte ab. Anfangs nächster Woche werde die Regierung prüfen und entscheiden, ob die höchste Alarmstufe auch für Toulouse und Montpellier notwendig sei, sagte Gesundheitsminister Olivier Véran.

Er erwähnte auch Verbesserungen, so etwa in der Grossagglomeration Marseille-Aix en Provence. Sie war vor zwei Wochen als erstes Gebiet auf dem Festland in die höchste Alarmstufe eingeteilt worden. Diese Massnahmen werde die Regierung frühestens in einer Woche zurücknehmen, sagte Véran. Und das auch nur, falls sich eine Trendwende bestätige.

Jojo-Effekt vermeiden

Man wolle einen Jojo-Efekt vermeiden. Entwicklungen würden sich stets mit Verzögerung abzeichnen. Wer heute auf eine Intensivstation eingeliefert werde, habe sich in der Regel bereits vor zwei Wochen angesteckt. Aus diesem Grund beginnen erste Spitalorganisationen bereits, sich auf Engpässe auf den Intensivstationen vorzubereiten.

In der Region Paris etwa sind bereits 40 Prozent der Plätze auf Intensivstationen mit Covid 19-Patienten belegt. Nun haben die dortigen Spitäler nach eigenen Angaben damit begonnen, weniger dringliche Operationen zu verschieben, um Kapazitätsreserven zu schaffen.

SRF 4 News, 06:00 Uhr

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