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Über dem Vulkan Stromboli sind grosse Aschewolken und Rauch zu sehen.
Aus News-Clip vom 03.07.2019.
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Stromboli löst Brände aus Ein Mensch stirbt bei Vulkanausbruch

  • Ein heftiger Ausbruch des Vulkans Stromboli in Italien hat ein Todesopfer gefordert.
  • Beim Toten handle es sich um einen Ausflügler, der auf einem Pfad des Vulkans in der Nähe der Bergspitze unterwegs war, teilte die Feuerwehr mit.
  • Eine weitere Person wurde verletzt.

Nach mehreren Explosionen stiess der Vulkan brennende Gesteinsbrocken aus, die auf verschiedene Teile der Insel fielen und Brände auslösten. Über der Insel war eine riesige Rauchwolke zu sehen.

Die Menschen seien in grosser Angst gewesen, erklärte ein Feuerwehrkommandant. Einige sprangen angesichts des Feuerregens ins Meer. Mehrere Touristen wurden mit Booten aus dem Ort Ginostra auf der Westseite der Vulkaninsel gebracht, die Insel wird allerdings nicht evakuiert.

Der Stromboli gehört zu den aktivsten Vulkanen in Italien und bildet eine kleine Insel vor Sizilien. Nur etwa 500 Menschen wohnen permanent auf der Insel, im Sommer kommen jedoch sehr viele Touristen.

Stärkste Explosionen seit 1985

Die beiden jetzigen Explosionen gehörten zu den stärksten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1985, sagte Eugenio Privitera vom nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie INGV.

Karte Italiens mit der Verortung und Markierung von Stromboli.
Legende: SRF

Seit mehr als 2000 Jahren gerät das Gestein unter dem Liparischen Archipel, zu dem Stromboli gehört, in regelmässigen Abständen in Bewegung. Kleinere Eruptionen gibt es auf der süditalienischen Insel im Rhythmus von etwa zehn Minuten. Diese sind aber meist nicht besonders stark.

Ein grosser Ausbruch des Stromboli ereignete sich am 29. Dezember 2002. Damals rutschte ein Felshang vom Kegel des Hauptkraters ins Meer und löste eine bis zu zehn Meter hohe Flutwelle aus, die auch die Nachbarinseln Lipari und Panarea erfasste. Wie durch ein Wunder wurden dabei nur wenige Menschen verletzt. Die Behörden liessen Stromboli damals für mehr als zwei Monate evakuieren. Auch 2007 gab es einen grossen Ausbruch.

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