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Legende: Video Rund 100 Tote nach Zyklon in Mosambik und Simbabwe (Quelle: IFRC Africa) abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.03.2019.
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Sturm in Mosambik und Simbabwe Zyklon «Idai» fordert über 150 Tote in Afrika

  • Infolge eines starken Tropensturms und heftiger Regenfälle sind in Mosambik und in Simbabwe mindestens 157 Menschen ums Leben gekommen.
  • Unzählige Häuser sind überflutet, hunderte Menschen verletzt oder gelten noch als vermisst.
  • Helfern zufolge zeichnet sich im Zentrum Mosambiks eine humanitäre Katastrophe ab.

Die Küstenstadt Beira in Mosambik war seit Donnerstagnacht ohne Strom, Kommunikationsnetz und Landverbindung zur Aussenwelt. Das Rote Kreuz und das UNO-Kinderhilfswerk Unicef warnten, dass das Ausmass der Schäden immer noch nicht absehbar sei.

Karte von Mosambik und Simbabwe
Legende: Die betroffenen Gebiete Mosambik und Simbabwe. SRF

Die Vereinten Nationen hofften, Beira zumindest bald per Helikopter erreichen zu können. Der Flughafen der Stadt war von dem Sturm anscheinend schwer beschädigt worden. Es sollen 90 Prozent der Gebäude in der Stadt Beira und ihrer Umgebung beschädigt oder zerstört sein.

Windböen mit 160 km/h

«Idai» war in der Nacht zum Freitag mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern vom Indischen Ozean her kommend bei Beira auf Land gestossen. Der Zyklon hatte die Stärke vier von fünf. Es kam zu Sturmfluten und schweren Regenfällen.

Die Zerstörung in Simbabwe

Auch in Simbabwe sind zahlreiche Häuser, Strassen und Äcker überflutet. Retter konnten mehrere Orte wegen eingestürzter Brücken zunächst nicht erreichen. Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa erklärte wegen der Folgen des Zyklons den Notstand. Die Regierung «arbeitet rund um die Uhr, um die Katastrophe zu bewältigen», hiess es.

Schweizer Hilfe vor Ort

Die Schweiz schickte am Wochenende ein Spezialistenteam und Hilfsgüter nach Mosambik, wie das Aussendepartement (EDA) mitteilte. Die Expertinnen und Experten des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) nahmen demnach von der Hauptstadt Maputo aus eine Lagebeurteilung vor und leiteten erste Soforthilfsmassnahmen in den Bereichen Logistik, Notunterkünfte und Trinkwasser ein.

Zusätzlich sandte die Schweiz 12 Tonnen Hilfsmaterial nach Mosambik: 1000 Blachen, Grossraumzelte und 500 Werkzeug-Kits für den Bau von Notunterkünften. Davon werden gemäss EDA rund 500 Familien profitieren. In der Lieferung seien auch 5 Mehrzweckzelte enthalten, die als Schulräume, Gesundheitszentren oder Lagerräume benutzt werden können.

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