Zum Inhalt springen
Inhalt

Taliban in Pakistan 20 Tote nach Selbstmordanschlag auf Politiker

  • Nach einem Selbstmordattentat auf eine Wahlkampfveranstaltung in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar am späten Dienstagabend sind 20 Menschen gestorben. Das bestätigte der Sprecher des grössten Krankenhauses in Peshawar.
  • 60 Menschen seien verletzt worden.
  • Das Ziel des Angriffs war Haroon Bilour, ein Mitglied einer prominenten Politikerfamilie.
Ein Sarg wird geschlossen
Legende: Dem Anschlag fielen 20 Menschen zum Opfer. Keystone

Er kandidierte als Mitglied der links-liberalen ANP für die Parlamentswahlen am 25. Juli. Auch Bilours Vater, ein Provinzminister, war 2012 in Peshawar durch einen Selbstmordanschlag ums Leben gekommen.

Radikalislamische Taliban verantwortlich

Die radikalislamischen Taliban beanspruchten den Angriff für sich. Sie haben weiter vor die ANP anzugreifen, weil die Partei islam-feindlich sei.

Insgesamt ist die Zahl der Anschläge in Pakistan seit 2015 wegen massiver Militäroffensiven gegen einige der Islamisten-Gruppen stark zurückgegangen. Trotzdem wird das Militär die Wahlen in rund zwei Wochen mit rund 370'000 Sicherheitskräften zu schützen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    In Kabul wüten die Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat. Sie zünden Bomben, weil sie stark genug sind, die ausgestreckte Hand von Präsident Ashraf Ghani auszuschlagen. Mehr Menschenverachtung ist kaum denkbar. Einmal mehr zeigen die Extremisten ihren Willen, den ewigen Krieg in Afghanistan fortsetzen zu wollen. Die Afghanen, sie haben gar keine andere Wahl: Sie müssen die Schrecken immer wieder verdrängen, um ihren Alltag bestreiten zu können. Bis zum nächsten Anschlag.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Matteo Brändli (matteb)
      Schon wahr, doch geht es um Pakistan.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Das grausame Morden in Afghanistan geht fast täglich weiter. Diese Menschen leben in ständiger Angst ob sie das Morgen noch erleben. Radikalislamische Taliban verbreiten ihren Schrecken, der Krieg in Afghanistan umfasst eine Reihe von zusammenhängenden bewaffneten Konflikten, die seit 1978 in Afghanistan andauern. Auch die afghanische Armee kann nicht leisten, was schon der Westen nicht vermochte: den Menschen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Die Menschen können einem nur leid tun.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Sie morden, deshalb sind sie eine teuflische Vereinigung!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Gian Derungs (Buz)
      nach dieser definition sind ziemlich viele menschen teufel! man überlege sich wie viele kriege schon stattgefunden haben... oder gibt es evtl. gute gründe um zu morden? notwehr bspw? oder feindliche invasion? ist's dann ok? leider sind so einfache aussagen äusserst selten gültig...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen