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Terrormiliz in der Defensive Kurden starten finalen Kampf gegen den Islamischen Staat

  • Die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) haben nach eigenen Angaben mit einer finalen Offensive gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) begonnen.
  • SDF-Chef Mustafa Bali, sagte, Baghus an der Grenze zum Irak werde bald erobert sein.
  • Es sollen heftige Kämpfe toben.
Legende: Video Der Alltag der Kämpfer gegen den IS abspielen. Laufzeit 12:23 Minuten.
Aus Rundschau vom 27.02.2019.

Die SDF rückten nach eigenen Angaben von zwei Seiten in
das Dorf vor. Es tobten heftige Kämpfe. Dabei seien zwei Kämpfer
verletzt worden.

Die Offensive hatte am Donnerstag begonnen. Alle Zivilisten seien aus dem belagerten Gebiet in Sicherheit gebracht worden. «Jeder, der sich jetzt noch in dem Gebiet befindet, wird als Feind angesehen», sagte ein SDF-Sprecher. In der Ortschaft Baghus an der Grenze zum Irak gebe es nur noch Extremisten. «Deshalb haben unsere Streitkräfte mit dem Angriff begonnen, um die Befreiung zu vollenden.»

Kartenausschnitt Syrien und Irak.
Legende: Die Ortschaft Baghus liegt an der Grenze zum Irak. SRF

Die von den USA unterstützten SDF hatten Mitte Februar eine Offensive gegen die letzte IS-Bastion in Syrien gestartet. Tausende Zivilisten und Angehörige von IS-Kämpfern sind nach Angaben der SDF mit Lastwagen aus dem umkämpften Gebiet herausgeholt worden.

Trump erklärt IS für besiegt

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US-Präsident Trump behauptet seit längerer Zeit, dass die Islamische Terrormiliz (IS) vollständig besiegt sei.

Gestern wiederholte Trump in Alaska vor Soldaten die Aussage, dass die restlichen Gebiete unter der Kontrolle des Islamischen Staates zu «100 Prozent» zurückerobert seien.

Die Behauptung des US-Präsidenten lässt sich jedoch nicht zweifelsfrei überprüfen.

Der IS hatte 2014 weite Teile des Irak sowie Syriens eingenommen und über die Staatsgrenzen hinweg ein Kalifat ausgerufen. Seit 2017 wurde er aus immer mehr Gebieten verdrängt. Wird Baghus von der SDF eingenommen, verbleibt nur noch eine abgelegene, kaum besiedelte Region westlich des Euphrats in der Hand weniger IS-Kämpfer. Die Region liegt inmitten des von der syrischen Armee kontrollierten Gebietes.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Der Kampf gegen den Terror ist eine Lüge, auch hier. Es ging den USA und ihren Verbündeten nie darum, wie es ihnen nicht um den Terror in SA, im Jemnen oder anderswo gegen die Bevölkerung geht. Die Feuerpause gegen den IS diente einem Deal, damit die IS-Kämpfer (= US-Spezialeinheit) ihre Haut retten konnten.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Kurden beherrschen ein Gebiet und Gefangene nur wegen der Hilfe der Amis. Also sollen gefaelligst auch die Amis deren dadurch ermoeglichten Gefangene uebernehmen. Aber davor druecken die Amis sich fast immer....
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  • Kommentar von Claudia Beutler (Claudia)
    Dann sollten die Europäer auch den Kurden helfen und ihnen die europäischen Kämpfer abnehmen. Jetzt habe sie ja auch noch hunderte Flüchtlinge (Frauen und Kinder) am Hals. Vom Lob alleine können sie sich nicht kaufen.
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