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Tiefster Stand seit 70 Jahren Die Bevölkerung Chinas wächst nicht wunschgemäss

  • In China ist die Geburtenrate im letzten Jahr weiter gesunken – obwohl die Regierung seit 2016 pro Paar zwei Kinder zulässt und nicht nur eines.
  • Nach amtlichen Angaben wurden letztes Jahr 15,2 Millionen Kinder geboren.
  • Das entspricht elf Kindern pro 1'000 Einwohner, und das ist der tiefste Stand seit den frühen sechziger-Jahren.
  • Die Bevölkerung Chinas nahm noch um 5 Millionen auf 1,4 Milliarden zu. Die chinesische Gesellschaft wird zunehmend älter.
Legende: Video Aus dem Archiv: Chinas Ein-Kind-Politik ist gescheitert abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
Aus 10vor10 vom 29.10.2015.

China bleibt aber weiterhin das bevölkerungsreichste Land der Erde: 2018 lebten dort 1,395 Milliarden Menschen. Davon waren 897,3 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter zwischen 16 und 59 Jahren, wie das Statistikamt mitteilte.

Einen Job hatten davon mehr als 700 Millionen Menschen. Hier gebe es noch «Raum» für Wachstum, sagte ein Behördenvertreter.

Gescheiterte «Ein-Kind-Politik»

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China verfolgte jahrzehntelang eine «Ein-Kind-Politik», um das Bevölkerungswachstum einzudämmen. 2016 lockerte die Regierung aus Sorge vor einer alternden Bevölkerung und dem damit verbundenen Arbeitskräftemangel die Regelung.
Seither dürfen chinesische Paare höchstens zwei Kinder haben. Allerdings stieg die Geburtenrate seither nicht wie erwartet, weshalb immer wieder über eine völlige Aufhebung der staatlich verordneten Familienplanung spekuliert wird.

Indien auf der Überholspur

Eine regierungsnahe Denkfabrik in China warnte im
Januar, dass die Einwohnerzahl des Landes mit seinen rund 1,4
Milliarden Menschen schon 2027 sinken könnte.

Damit dürfte Indien China als bevölkerungsreichstes Land der Welt bald überholen. In Indien lebten 2018 rund 1,34 Milliarden Menschen. Die Geburtenrate ist wesentlich höher als in China.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert  (A. Bauert)
    Knapp 200 Mio Nicht-Erwerbstätige. Nett, dass China zumindest diese Zahl veröffentlicht. Es gibt Quellen, die von 100 - 150 Mio Erwerbslosen ausgehen. OHNE jede Arbeitslosenversicherung. Billigstarbeitskräfte, die jeden Job annehmen müssen. China hat nicht nur soziale, sondern auch Umweltprobleme, die noch enorme Kosten verursachen werden. In den 80er Jahren die «Tiger-Staaten» Thailand, etc. Wer erinnert sich noch? Heute zahme Kätzchen ...
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  • Kommentar von Benjamin Knie  (Beno)
    Wieviel Tote wird es geben, wenn das System komplett zusammenbricht? Das ist Unvorstellbar, was das für ein Massensterben auslösen wird. 100derte Millionen werden zugrunde gehen und eine sehr hohe Selbstmordrate wird es geben, weil wenn man in China keine Arbeit und Zukunft mehr hat, ist das der Tod alleine schon aufgrund der Tradition und Anerkennung. Dies ist der Fluch einer Wucherung über Jahrzehnte.
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  • Kommentar von Enrico Dandolo  (Doge)
    Das Beispiel China zeigt das Dilemma in dem wir Stecken. Einerseits können wir die Bevölkerung nicht endlos wachsen lassen. Andererseits sind wir auf eine bestimmte Nachwuchsrate angewiesen. In der Schweiz z.B. für dei AHV. Dazu sind die Gesellschaften weltweit verflochten. Jene, die bei uns etwa die Wirtschaft und vor allem die Konzerne verfluchen, vergessen gerne, dass deren Aktien in vielen Pensionskassen stecken. Wahrscheinlich auch in der eigenen.
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    1. Antwort von Jürg Häusermann  (Ebenda)
      Das ist das Problem der umlagefinanzierten AHV Finanzierung. Deshalb braucht es zur Ergänzung die kapitalfinanzierte PK.
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