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Vor einem Jahr starb der Afroamerikaner George Floyd
Aus SRF News vom 25.05.2021.
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Tod von George Floyd Biden trifft Floyds Familie und spricht über Polizeireform

  • Zum Jahrestag der Tötung des Afroamerikaners George Floyd haben sich US-Präsident Joe Biden und Vize-Präsidentin Kamala Harris mit den Angehörigen des Opfers im Weissen Haus getroffen.
  • Dabei äusserte Biden hat die Hoffnung, dass eine geplante Polizeireform möglichst bald vom Kongress verabschiedet wird.
  • Die nach Floyd benannte Reform sieht u. a. eine nationale Datenbank für polizeiliches Fehlverhalten vor und soll umstrittene Polizeitaktiken wie etwa Würgegriffe verbieten.

Biden hatte den Senat zuvor aufgefordert, das Gesetz bis zum Jahrestag von Floyds Tod zu verabschieden. Er hoffe, dass nach dem Feiertag am 31. Mai, dem Memorial Day, nun eine Einigung über das Gesetz zur Polizeireform erzielt werden könne, sagte er.

Der «George Floyd Justice in Policing Act» will eine gerechte Behandlung von Minderheiten durch die Strafverfolgungsbehörden sicherstellen. Im März verabschiedete das Repräsentantenhaus mit demokratischer Mehrheit den Gesetzesentwurf, der es gleichzeitig erleichtert, einzelne Polizistinnen und Polizisten wegen rechtswidrigen Verhaltens zu verklagen.

Menschenversammlung auf dem George Floyd Square in Minneapolis
Legende: In Minneapolis gedachten die Menschen George Floyd gestern mit mehreren Schweigeminuten. Reuters

Floyd kam am Dienstag vor einem Jahr bei einem Polizeieinsatz in der US-Stadt Minneapolis durch einen Würgegriff zu Tode. Dort gedachten die Menschen gestern seines Andenkens mit mehreren Schweigeminuten.

SRF 4 News, 26.05.2021, 04:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Ebischer  (RO.Ebi)
    Unglaublich wie man noch heute um solches Fehlverhalten diskutieren muss. Es ist doch ziemlich einfach. Wenn ein Polizist*in sich offensichtlich so grob fehlverhaltet, gehört er/sie gleichermassen bestraft wie die anderen. Bezüglich Floyd muss man aber auch bedenken, dass dieser Mann mehrmals Kriminelle Handlungen ausgeübt hatte und seine Opfer oder dessen Familie eine solche Aufmerksam bekommen hatten, wie es jetzt seine Familie betrifft.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @ Herr Ebischer: Selbst wenn das was Sie schreiben auf Herr Floyd wirklich zutrifft, dies rechtfertigt nicht das Verhalten des Polizisten.
  • Kommentar von Andreas Schori  (malanders)
    Die gerechte Behandlung von Minderheiten durch die Strafverfolgungsbehörden ist ein Schritt in die richtige Richtung. Andere Schritte wären: keine Behinderung der Farbigen und Latinos bei Wahlen und im Schulsystem. Die weisse, evangelikale Elite krallt sich an die macht.
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Die Behinderungen von Schwarzen und Latinos gibt es im ganzen von Republikanern dominiertem Gebiet. Es ist eine gezielte und undemokratische Wahlbeeinflussung. Denn diese beiden Gruppen aus der Bevölkerung stimmen tendenziell eher demokratisch.