Trauerfeier für Opfer des Busunglücks Italien

38 Menschen verloren bei einem schweren Busunglück in der Nähe von Neapel ihr Leben. Mehrere Tausend Menschen haben nun von ihnen Abschied genommen. Unter den Trauergästen war auch Ministerpräsident Enrico Letta.

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Grosse Trauer in Italien

0:52 min, aus Tagesschau am Mittag vom 30.7.2013

Eine ganze Stadt in Trauer: In Pozzuoli haben Tausende Menschen der Opfer des schweren Busunglücks in Italien gedacht. Schon bevor die Zeremonie in der Sporthalle begann, war sie voll. Nach Angaben der Polizei nahmen über 4000 Menschen an der Trauerfeier teil. Aus der Stadt Pozzuoli stammten die meisten der Opfer.

Ihre Namen wurden vor Beginn der Trauerfeier einzeln verlesen. Ihre Särge standen aufgereiht vor dem Altar und waren mit Blumen bedeckt. Viele Angehörige blieben neben den Särgen sitzen, weinten und umarmten sich.

«Schmerz des ganzen Landes»

An der Feier nahmen auch Ministerpräsident Enrico Letta und zahlreiche weitere Politiker teil. «Wir weinen gemeinsam mit den Einwohnern. Es ist der Schmerz des ganzen Landes», sagte Letta der Zeitung «Il Mattino».

Bei einem der schwersten Busunglücke Italiens war am Sonntagabend östlich von Neapel ein Reisebus auf der Autobahn auf ein Stau-Ende aufgefahren. Daraufhin stürzte der Bus von einer Autobahnbrücke 30 Meter in die Tiefe. Zehn Menschen überlebten das Unglück schwer verletzt.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schweres Busunglück in Italien fordert 38 Opfer

    Aus Tagesschau vom 29.7.2013

    In der Nähe von Neapel ereignete sich gestern eines der schwersten Busunglücke, die es je in Italien gegeben hat. Ein Reisecar mit Wochenend-Ausflüglern stürzte 30 Meter von einer Brücke. Mindestens 38 Menschen sind dabei gestorben, zehn wurden werden schwer verletzt. An Bord waren auch Kinder.