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Legende: Video Pons auf Twitter: «In diesem Augenblick werden wir ausgewiesen» abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 18.02.2019.
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Trotz Einladung des Parlaments Venezuela lässt EU-Politiker nicht ins Land

  • Mehrere EU-Abgeordnete durften am Sonntag nicht nach Venezuela einreisen.
  • Das südamerikanische Land warf den EU-Parlamentariern «konspirative Motive» vor.
  • Die fünf Mitglieder der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) wollten sich mit Oppositionsführer Juan Guaidó treffen.

«Wir werden von Venezuela ausgewiesen», sagte der spanische EU-Parlamentarier Esteban González Pons am Sonntag am Flughafen in Caracas. «Sie haben unsere Pässe eingezogen, und sie haben uns keinen Grund für die Ausweisung genannt.»

Auf Einladung Guaidós

González Pons betonte, er und die vier anderen EU-Parlamentarier hätten eine offizielle Einladung des venezolanischen Parlaments, das von Oppositionsführer Guaidó präsidiert wird.

Zusammen mit González Pons wollten die spanischen EU-Abgeordneten José Ignacio Salafranca und Gabriel Mato Adrover, die Niederländerin Esther de Lange und der Portugiese Paulo Rangel einreisen. Sie alle gehören der Fraktion der EVP an.

«Irrationales Regime»

Guaidó kritisierte auf Twitter, die EU-Abgeordneten seien von einem «isolierten und immer irrationaleren Regime» ausgewiesen worden.

Das venezolanische Aussenministerium erklärte dagegen auf Twitter, den EU-Abgeordneten sei schon vor Tagen über «offizielle diplomatische Wege» mitgeteilt worden, dass sie nicht einreisen dürften. Sie hätten das Land mit «konspirativen Zielen» besuchen wollen und sollten auf weitere «Provokationen» verzichten.

Guaidó von EU-Parlament anerkannt

Das Europaparlament hatte Guaidó Ende Januar als Übergangspräsidenten anerkannt. Im Machtkampf zwischen dem Oppositionsführer und dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro haben inzwischen rund 50 Staaten Guaidó als Interimspräsidenten anerkannt.

Legende: Video In Cúcuta stapeln sich Hilfsgüter für Venezuela abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.02.2019.
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21 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Leid tun... Tyrann... Rohstoffreichtum... selber behalten... verhungern lassen... - irgendwie bekanntes Vokabular - oder ?
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  • Kommentar von Kari Raeschter  (K. Raeschter)
    Mir tun das Volk von Venezuela leid. Zuerst mussten sie jahrelang den Tyrannen Hugo Sanchez ertragen und nun den Nachfolger Maduro. Eigentlich hätte Venezuela genug Rohstoffe und sonstiges, um dem eigenen Volk ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Aber die linken Regierungen mit Sanchez und Maduro wollen wohl alles für sich selber behalten und das Volk verhungern lassen.
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    1. Antwort von Marc Bühler  (Capten Demokratie)
      Und wie war es vor Chavez? Ruchtig, auch vorher war Venezuela eine Diktatur. Chavez gab wenigsten den indios eine Staatbürgerschaft und das Recht sich Venezualer zu nennen. Die hatten vor Chavez 0 Rechte und wurden Verfolgt. Madoru ist sicherlich kein Demokrat, mann sollte jedoch nicht meinen das Gadio einer ist. Der Mann wurde mit 5% ins Parlament gewählt!
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Die EU verstrickt sich immer mehr in Dinge, die sie nichts angeht. Sie nimmt Teil an Konflikten, die sich ausserhalb Europas abspielen - ohne erkennbare Bedrohung Europas. Das passiert in Somalia, Mali, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien und anderen Ländern der Welt. Ich finde, die Schweiz tut gut daran, sich dieser EU nicht allzu sehr anzunähern.
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