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Trotz Verhandlungen mit USA Nordkorea hat geheime Atom-Stützpunkte eingerichtet

Legende: Video Aus dem Archiv: Nordkoreas Wille zur Abrüstung in Frage gestellt abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 31.07.2018.
  • Nordkorea treibt sein Atomwaffenprogramm nach Informationen der «New York Times» voran – trotz der Abrüstungsgespräche mit den USA.
  • Die Zeitung beruft sich auf eine Untersuchung der US-Denkfabrik «Zentrum für strategische und internationale Studien».
  • Laut deren Bericht befinden sich in ganz Nordkorea verteilt unterirdische Stützpunkte.

Die Ergebnisse der Studie basieren auf der Auswertung von Satellitenbildern, Interviews mit Überläufern sowie mit Geheimdienst- und Regierungsmitgliedern.

Eigenschaften der Stützpunkte

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  • Nach Angaben des Forschungszentrums befinden sich im ganzen Land verteilt unterirdische Stützpunkte in engen Bergtälern.
  • Sie seien so gebaut, dass mobile Raketenwerfer schnell aus Tunneln geholt und an zuvor vorbereitete Abschussplätze transportiert werden können.
  • Ein im Bericht detailliert dargestellter Stützpunkt liegt nur 135 Kilometer nordwestlich von Südkoreas Hauptstadt Seoul.

Die USA verlangen von Nordkorea eine vollständige atomare Abrüstung und wollen bis dahin ihre Sanktionen beibehalten. Dies lehnt Pjöngjang ohne Gegenleistung ab. Nordkorea drohte zuletzt mit der Wiederaufnahme seines Atomprogramms, sollte Washington die Wirtschaftssanktionen nicht aufheben.

Ein für letzte Woche geplantes Treffen von US-Aussenminister Mike Pompeo mit ranghohen nordkoreanischen Vertretern war kurzfristig abgesagt worden.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Ohne CHINA wollen die U.S.A. in Angelegenheit NORDKOREA “weiß GOTT was“ erreichen wollen ?
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Weshalb soll denn Nordkorea zum Wort stehen, Trump tut es ja auch nicht !
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Leider sind NYT und WaPo dermassen unglauwürdig, dass man ihnen nicht trauen kann. Sie sind fähig, eine solche Geschichte zu bringen, wenn klar ist, dass sie erfunden wurde oder dafür keine Evidenz existiert. Es wird publiziert, was im Interesse der US-Geheimdienste und des Militärindustriellen Komplexes ist. Beide sind nicht an Frieden interessiert. Eigentlich ist es zweitrangig, ob NK noch Atomwaffen hat, wenn NK und SK sich gegenseitig annähern und miteinander sprechen, geschäften usw.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Wenn es Ihnen zweitrangig ist, ob mit oder ohne Nuklearwaffen, dann kann man Ihnen nur zurufen, dass es sich ohne die Nuklearwaffen Nordkoreas oder sonstwo leichter und unbeschwerter lebt.
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ M. Chauvet: Es ist doch idiotisch, NK zu drängen, ihre Lebensversicherung abzugeben, bevor Schritte der Annäherung und Deeskalation unternommen werden. Diese Fixierung auf nukleare Abrüstung NK als Voraussetzung für Deeskalation und Annäherung ist doch der Garant, dass daraus nichts wird. Am besten lässt man beide Korea verhandeln und die USA halten sich einfach raus. Die bauen nur Mist. Und zwar liegt das auch an Trumps Gegner, die um DT zu schaden, das ganze verbocken könnten, wie mit RF!
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