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Donald Trump vor der US-Flagge.
Legende: Daumen hoch für Erdogan: US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump positioniert sich aussenpolitisch. Keystone
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International Trump lobt Erdogan

US-Präsidentschaftsanwärter Donald Trump zollt dem türkischen Präsidenten «grosse Anerkennung». Im Falle eines Wahlsiegs werde er keinen Druck auf die Türkei machen, falls diese politische Gegner ausschalten oder Bürgerrechte einschränken.

Am Parteitag der Republikaner in Cleveland äussert sich Trump sehr lobend über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. «Ich zolle ihm grosse Anerkennung, dass er in der Lage war, das herumzudrehen», sagte er der «New York Times».

Auf die Frage, ob Erdogan die Situation nicht ausnutze, um sich seiner politischen Gegner zu entledigen, antworte Trump, dass er den türkischen Führer nicht dazu aufrufe, Rechtsstaatlichkeit oder westliche Standards in der Justiz einzuhalten.

Die USA haben kein Recht sich einzumischen

Als möglicher US-Präsident will Trump sicher keinen Druck auf autoritäre Verbündete ausüben, sollten diese politische Gegner ausschalten oder Bürgerrechte einschränken. Die USA müssten zunächst ihre eigenen Probleme lösen.

«Sehen Sie, was in unserem Land passiert», sagte Trump, der am Dienstag zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten gewählt worden war. «Wie sollen wir Vorträge halten, wenn Menschen Polizisten kaltblütig erschiessen?»

Auch hat der Milliardär der Zeitung zufolge das bedingungslose Bekenntnis der USA zum Schutz der Nato-Verbündeten infrage gestellt. Trump hat in der Vergangenheit von den Nato-Verbündeten gefordert, einen höheren Beitrag zur kollektiven Verteidigung zu leisten.

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33 Kommentare

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  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Bekommt dieser Herr nun Angst vor der eigenen Courage bzw. vor dem drohenden Wahlerfolg? Wenn nicht, kommt mit nur ein Gedanke: Wer solchen Schrott von sich gibt, muss vom Gegner bestochen sein. (Reichen dem Herrn seine Milliarden noch nicht? Oder schätzen wir sein Vermögen falsch ein?)
  • Kommentar von Dölf Meier  (Meier Dölf)
    Dummheit ist weltweit verbreitet. Es gibt sogar Schweizer welche die ganze Welt aufnehmen möchten und meinen, man könne mit einem Anteil von 2% mitbestimmen. Lassen wir den USA-Bürgern die Wahl mit dem Wort: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    bin mir nicht so sicher, ob das nicht wieder eine Trumpsche Selbstinszenierung war. Was hat der nicht alles schon von sich gegeben und dann wieder zurückgenommen.