Affäre um Russland-Kontakte Trump stellt einen Sonderberater an

Trump und Putin bei einem offiziellen Treffen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Trumps Russland-Kontakte: Die Affäre ist dem Weissen Haus nun einen Sonderberater wert. Keystone, Archiv

  • US-Präsident Donald Trump holt sich in der Russland-Affäre einen Sonderberater an die Seite: den Washingtoner Juristen Ty Cobb.
  • US-Geheimdienste zeigen sich überzeugt, dass sich Russland in den Wahlkampf eingemischt hat, um Trump zum Sieg zu verhelfen.
  • Im Kongress untersuchen mehrere Ausschüsse, ob es geheime Absprachen zwischen Trumps Mitarbeitern und Russland gab. Zudem ist mit Ex-FBI-Direktor Robert Mueller ein Sonderermittler eingesetzt worden.
  • Cobb soll für die Antworten des Weissen Hauses in den Untersuchungen zuständig sein.

Laut Nachrichtenagenturen und dem Sender ABC wird erwartet, dass Cobb – er ist Partner einer Anwaltskanzlei und ehemaliger Staatsanwalt – auch als Vermittler zwischen dem Weissen Haus und dem Kongress fungieren wird.

Die Affäre belastet Trump seit Monaten. Er bestreitet, sich mit Russland abgesprochen zu haben. Auch die russische Regierung sagt, sie habe sich nicht in den US-Wahlkampf eingemischt.

Zuletzt hatte Donald Trumps gleichnamiger Sohn einen Mailwechsel vom Juni 2016 veröffentlicht. Darin zeigte er sich erfreut über die Aussicht, von Russland belastendes Material über die demokratische Kandidatin Hillary Clinton erhalten zu können. Es kam zu einem Treffen, um solche Informationen zu erhalten; daran nahmen auch der damalige Wahlkampfmanager Paul Manafort sowie Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner teil.