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«Mount Rushmore als Tribut für US-Freiheit»
Aus News-Clip vom 04.07.2020.
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Trumps Rede zum 4. Juli US-Präsident will «Angriff auf grossartige Freiheit stoppen»

  • In seiner ersten Ansprache zum heutigen Unabhängigkeitstag hat US-Präsident Donald Trump die landesweite Protestbewegung gegen Rassismus kritisiert.
  • Obwohl in den USA die Zahl der Corona-Neuinfektionen aktuell dramatisch steigen, liess Trump die Krise in seinem Referat vor dem Mount Rushmore weitgehend ausser Acht.
  • Die Stimmung bei der Veranstaltung zum Auftakt der Feierlichkeiten zum 4. Juli glich einem Wahlkampfevent des Präsidenten.

Es sei eine «gnadenlose Kampagne zur Auslöschung unserer Geschichte» im Gange, sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit). Unter dem «Banner der sozialen Gerechtigkeit» werde versucht, sowohl die Gerechtigkeit als auch die Gesellschaft zu zerstören.

Ehre den Gründervätern

Weiter warf Trump dem linken Flügel des politischen Spektrums vor, in den Städten des Landes eine «Welle von Gewaltverbrechen» auslösen zu wollen. «Wütende Mobs» versuchten, Statuen der Gründerväter der USA zu Fall zu bringen. Der Angriff auf die «grossartige Freiheit muss gestoppt werden und wird sehr schnell gestoppt werden», so Trump.

Der US-Präsident bezog sich auf die landesweiten Proteste gegen Rassismus, die nach dem Tod des Afro-Amerikaners George Floyd durch Polizeigewalt entbrannt waren. Sie lösten auch eine Debatte über die Erinnerungskultur des Landes aus. In mehreren Städten wurden Statuen gestürzt, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden.

Pandemie kein Thema

Sorgen vor neuen Coronavirus-Ansteckungen blendete der US-Präsident in seiner Rede weitgehend aus. Obschon sich in den Vereinigten Staaten täglich Tausende Menschen mit Covid-19 infizieren, setzte er – vor dem Mount Rushmore referierend – seinen Schwerpunkt auf die Proteste. Die Veranstaltung selbst liess mitnichten an die grassierende Pandemie denken: Tausende Anhänger waren nach South Dakota gereist, um Donald Trump zuzuhören.

Veranstaltung zum 4. Juli
Legende: Ob hier der nötige Abstand eingehalten wird? Corona steht an der Veranstaltung nicht im Vordergrund. Keystone

Der Republikaner Donald Trump will bei der Wahl in vier Monaten für eine zweite Amtszeit antreten – und er steht unter Druck. Umfragen sehen den designierten Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Joe Biden, in Führung.

Auch Joe Biden sprach zum 4. Juli

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In den USA hat sich der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden mit einer Videobotschaft an die Bürgerinnen und Bürger gewandt, anlässlich des Unabhängigkeitstages der USA.

Biden sagte, die Geschichte des Landes sei ein ständiges Hin und Her zwischen der Idee, dass alle Menschen gleich geschaffen seien, und dem Rassismus, der die Menschen auseinandergerissen habe.

Und weiter sagte der US-Demokrat: Man habe jetzt die Chance, die Wurzeln des systematischen Rassismus aus dem Land herauszureissen.

Der frühere US-Vizepräsident unter Barack Obama will Amtsinhaber Trump bei der Wahl am 3. November den Platz im Weissen Haus streitig machen.

SRF 4 News, 9 Uhr;

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105 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Berger  (mberger)
    Der frühere Schauspieler Trump liebt Inszenierungen und scheint seine Lieblingsrollen als Hauptdarsteller auf Kosten der Steuerzahler auskosten zu wollen. Kürzlich als "Moses" mit der hochgehaltenen Bibel und nun den '4th of July' , "gefeiert vom Pöbel als Ustinovs Kaiser Nero" vor der Kulisse des Verbrechens der USA gegenüber der 'First Nation' des Kontinents. Unsäglich! Die Bilder erinnern mit Schaudern an faschistische Potentate des letzten Jahrhunderts. / "USA - quo vadis?"
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  • Kommentar von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
    Ein Präsident einer solch grossen Nation muss immer und überall versöhnen und nicht spalten. Das nacht aber TRUMP seitdem er im WH sitzt.Es geht nicht an dass alle Probleme unter den Tisch gekehrt werden und nur ein Narzisst sich permanent präsentieren darf. Wieviele MA wurden unter ihm gefeuert? Politik ist keine Talk-Show, Politik ist oftmals genug, ein mühsames Unterfangen.Da hat der Mann von Anbeginn kläglich versagt.Er hat den Sumpf in DC nicht getrocknet,er hat ihn befeuchtet.
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  • Kommentar von Henriette Rub  (Sylou)
    Ich verstehe Eines nicht. Sobald Donald Trump hier auf SRF erwähnt wird, geht eine unermessliche Hasstyrade los. Wenn er doch wirklich ALLES falsch macht, wäre mein Vorschlag wie folgt: ihr haltet mal ein Symposium ab, wählt Einen aus euren Reihen und der soll sich dann als Gegenkandidat in den USA melden. Vielleicht geht es dann ja wieder los mit weiteren illegalen Kriegen.
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    1. Antwort von Adrian M. Gerber  (Gerber Adrian Markus)
      Um in den USA Präsident zu werden müssen Sie dort geboren sein, sonst ist nichts fix mit Präsident werden! Übrigens: kritisieren darf doch, sonst stimmt was nicht.
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    2. Antwort von Thomas Bünzli  (Tumasch)
      Sie verstehen nicht, wieso viele Leute mit Trump absolut nicht einverstanden sind? Warum sie sich wehren, wenn er wieder einmal Lügen erzählt, Leute beleidigt und in Krisensituationen kläglichst versagt? Und wenn sich die Leute wehren, sollen sie gemäss Ihnen entweder still sein oder gegen Trump antreten und dann illegale Kriege führen? Ja Frau Rub, er macht wirklich vieles falsch, und deshalb wird er wohl im November abgesetzt - das nennt man Demokratie!
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    3. Antwort von Aldo Squarise  (Aldo Squarise)
      Nun, auch Trump pflegt die Kriege weiter und stockt die Gelder für die Armee auf. Die Waffenlobby profitiert, also nicht Neues in den USA.
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