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Trumps Wirtschaftsberater Harte Gangart gegen EU und China angekündigt

  • Donald Trump hat den Fernsehmoderator und Ökonom Larry Kudlow zu seinem obersten Wirtschaftsberater ernannt.
  • Das Weisse Haus erklärte, Kudlow habe ein Angebot des US-Präsidenten akzeptiert.
  • Der 70-Jährige wird Nachfolger von Gary Cohn, der seinen Posten auf eigenen Wunsch aufgibt.
Larry Kudlow in einem TV-Gespräch
Legende: Larry Kudlow gilt als Verfechter des Freihandels. Reuters

In einem Interview des Senders CNBC signalisiert Kudlow eine harte Gangart in Handelsfragen mit der EU und China: Die Europäische Union verfolge eine «sehr schlechte protektionistische Politik», sagte er.

Weiter hielt er fest, dass China seit langem nicht nach den Regeln gespielt habe. «Ich muss sagen, als jemand, der eigentlich keine Zölle mag, denke ich doch, dass China eine harte Antwort verdient hat.»

Stabiler Dollar wichtiger als Zölle

Analysten reagierten positiv auf die Nachricht von Kudlows Ernennung. Mehrere betonten, dass der Fernsehmoderator ein Befürworter des Freihandels sei.

Kudlow hatte den Entscheid Trumps, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, erst vor kurzem deutlich kritisiert. Jetzt sagte er CNBC, er sei erleichtert, dass – wie vom US-Präsidenten angekündigt – Ausnahmen gemacht würden.

Er fügte hinzu, dass die Zölle der breiteren US-Wirtschaft seiner Meinung nach nicht schaden würden. Wichtig sei dagegen ein starker und stabiler Dollar.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Das Problem ist nicht die Globalisierung. Sie dient nur als Ausrede für diejenigen, die zu bequem oder zu wenig intelligent sind, ihr Konsumverhalten nachhaltig zu verändern. Co2 für 300 km im SUV verblasen, um sich einen Kofferraum voll Lebensmittel zu machen und jeden Tag Fleisch essen sind nur 2 Beispiele dafür, wie gerne die Globalisierung für das Verhalten vieler herhalten muss. Nein, fangt mal bei euch selber an und sucht nicht permanent nach ausreden.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Der Ton macht die Musik. Seit Supertrump am Ruder hört man nur Misstöne aus den USA. Ich denke auch die amerikanischen Hersteller werden eine abnehmende Nachfrage ihrer Produkte aus dem Ausland feststellen.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Könnte nun zum Ende der weltweiten Globalisierung kommen. So etwas musste ja mal kommen, und Trump bringt nun wohl diesen Stein auch noch ins Rollen. Ob jetzt daraus noch eine Lawine wird ? Ein jeder fürchtet nun doch seine Vorteile zu verlieren.
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