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International Tunesien: Selbstmordanschlag an Hotelstrand

In Tunesien hat der Terrorismus die Ferienorte erreicht. Vor dem Palm Hotel in Sousse hat sich ein Mann in die Luft gesprengt. Im benachbarten Monastir konnte ein zweiter Täter rechtzeitig festgenommen werden.

Sicherheitskräfte am Strand.
Legende: Anschlag mitten unter Touristen am Strand von Sousse Reuters

Auch zwei Jahre nach Ausbruch des Arabischen Frühlings ist Tunesien weit von Normalität entfernt. Bombenanschläge sind zwar selten. Allerdings sind in den letzten Jahren mehrere militante Islamistengruppen aufgetaucht.

Bislang blieben die Touristenorte von diesem Konflikt weitgehend verschont. Mit dem Anschlag im Ferienort Sousse wurde aber eine neue Qualität erreicht.

Anschlag in Monastir verhindert

Der Mann in Sousse zündete seinen Sprengstoffgürtel am Strand in der Nähe des Palm Hotels in Sousse. Es habe keine anderen Opfer gegeben, verlautete aus Sicherheitskreisen.

Der Ort 140 Kilometer südlich der Hauptstadt Tunis ist ein wichtiges Touristenzentrum. Das Hotel findet sich auf verschiedenen deutschsprachigen Onlineplattformen.

In Monastir konnte die Polizei einen Selbstmordanschlag gerade noch verhindern. Auch die Küstenstadt Monastir, die ganz in der Nähe von Sousse liegt, ist ein beliebter Touristenort.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Sprenggläubige am Touristen-Strand in Tunesien; Sprenggläubige auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Egal, wohin man geht, man ist von den Anhängern dieser Ideologie nirgends mehr sicher. In Europa kommt dieser Terror auch noch, erst recht, wenn Hunderte von Jihadisten aus dem Syrienkrieg zurückkommen und ihren Hass auf die 'Ungläubigen' weiter ausleben wollen.
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  • Kommentar von Marlene Zelgerr, 6370 Stans
    Das ist tragisch, dass man nun auch in den berühmten Ferienorten im nordafrikanischen Raum nicht mehr vor dem Islamismus sicher ist. Diese Selbstmordanschläge sind eine wahre Seuche, die zu bekämpfen fast unmöglich ist. Zu lange hat man zugeschaut. Jetzt müssen wir damit leben. Wann werden auch in der CH Selbstmordanschläge verübt? Man darf nicht daran denken. Schlimm, schlimm und nochmals schlimm!! Ich bin sehr froh, diese interessanten Länder noch in friedlichen Zeiten besucht zu haben.
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  • Kommentar von A. Holenstein, Cross'n'Star
    Seit Luxor sollte jedem Schweizer Touristen klar sein, dass mehrheitlich mohammedanische Länder für Ferien nicht berücksichtigt werden sollten. Oel und Tourismus sind die Financiers des Terrors. Wann machen wir endlich unsere Schotten dicht und lassen nicht mehr alles rein?
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