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International Tunis-Anschlag: Drahtzieher getötet

Bei einer Razzia tunesischer Sicherheitskräfte sind neun aufständische Kämpfer getötet worden. Darunter soll auch einer der Planer des Anschlags auf das Nationalmuseum in Tunis gewesen sein.

Legende: Video Tausende gegen den Terror abspielen. Laufzeit 01:38 Minuten.
Aus Tagesschau vom 29.03.2015.

Zehn Tage nach dem Anschlag auf ausländische Touristen im Nationalmuseum von Tunesien haben Soldaten bei einem Anti-Terror-Einsatz im Süden des Landes neun Terroristen getötet.

Wie die tunesische Regierung bekannt gegeben hat, ist unter den getöteten Männer auch der aus Algerien stammende Lokhman Abu Sakr, auch bekannt als Khaleb Chaieb. Er stand im Verdacht, eine massgebliche Rolle im nordafrikanischen Arm der Al-Kaida zu spielen und den Angriff auf das Museum in Tunesien unterstützt oder gar angeführt zu haben.

Trauermarsch gegen den Terror

Indessen haben tausende Menschen bei einem Trauermarsch in Tunis der Opfer des blutigen Terroranschlags vom 18. März gedacht. In Sprechchören riefen die Menschen unter anderem «Freies Tunesien, Terrorismus raus».

An der Kundgebung nahmen auch der französische Präsident François Hollande, der italienische Premierminister Matteo Renzi und der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière teil.

Ziel des Zuges – an dem sich laut Schätzungen des tunesischen Innenminsteriums rund 20'000 Menschen beteiligten – war das Bardo-Museum, in dem der Terror-Anschlag Mitte März mindestens 22 Menschenleben gefordert hat.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Es ist auffällig, dass alle sich hier Mühe geben, die Region zu destabilisieren. Gibt es da von irgend jemanden einen Masterplan, oder haben alle nur ein Interesse an Destabilisation. Keine andere Region der Welt ist derart unstabil, aber Öl kann dank Fracking auch nicht mehr die Ursache dafür sein. Leider ist weltweit auch kein Bemühen für ein konstruktives Miteinander zu erkennen und einen von allen Seiten anerkannter Mediator ist auch nicht in Sicht. Der Schrecken wird also weitergehen.
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