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Legende: Video Warren und Sanders werden von moderatem Flügel kritisiert abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus News-Clip vom 31.07.2019.
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TV-Debatte der US-Demokraten Moderate und Progressive kreuzten die Klingen

  • In der US-Stadt Detroit fand am Abend eine weitere Fernseh-Debatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber statt.
  • Zehn Kandidatinnen und Kandidaten versuchten während fast drei Stunden, sich politisch zu positionieren.
  • Die eher linken Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders warben mit dem Versprechen, sich mit den Konzernen im Land anzulegen oder eine Gesundheitsversicherung für alle einzuführen.
  • Ein weiterer Kandidat – Pete Buttigieg – gab sich als gemässigter und pragmatischer Kandidat.
Die Kandidaten.
Legende: Auf persönliche Angriffe schienen die Kandidaten bewusst zu verzichten. Reuters

Dabei zeigten sich die Unterschiede zwischen Moderaten und Progressiven deutlich. Auf persönliche Angriffe schienen die Kandidaten dabei bewusst zu verzichten.

Die Senatoren Elizabeth Warren (70) und Bernie Sanders (77) nutzten ihre Eröffnungsstatements für ein Anprangern des wirtschaftlichen und politischen Systems, das für Reiche und Konzerne gemacht sei. Warren warnte, die Demokraten könnten keine Probleme mit «kleinen Ideen und Rückgratlosigkeit» lösen. Sanders merkte an, die Hälfte der US-Haushalte lebe «von Gehaltscheck zu Gehaltscheck».

Sanders und Warren.
Legende: Die Progressiven: Sanders und Warren. Keystone

Kritik an den Progressiven

Viele andere Kandidaten kritisierten die beiden führenden Progressiven jedoch für liberale Vorschläge wie eine einseitig bezahlte Krankenversicherung. Gouverneur Steve Bullock sprach von einer «Wirtschaft nach Wunschliste», der ehemalige Gouverneur John Hickenlooper sagte, die Demokraten könnten ihre Probleme auch ohne die «Ausweitung» der Regierung lösen.

Engagement für Schwarze

Ein weiterer Favorit im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für die Wahl 2020, der aufstrebende Bürgermeister Pete Buttigieg (37), gab sich als gemässigter und pragmatischer Kandidat. Er verurteilte die jüngsten als rassistisch angesehenen Bemerkungen von US-Präsident Donald Trump.

Buttigieg.
Legende: Buttigieg gab sich als gemässigter und pragmatischer Kandidat. Reuters

Buttigieg versprach, sich für Aussöhnung einzusetzen, räumte aber auch ein, dass es keine schnelle Patentlösung gebe. «Wenn heute ein Schwarzer in die Notaufnahme kommt, werden seine Klagen über Schmerzen weniger ernst genommen», sagte er. Auch auf dem Arbeitsmarkt seien Schwarze weiter benachteiligt.

Angesichts der grossen Zahl an Anwärtern sind für die Debatte zwei Abende angesetzt – mit jeweils zehn Bewerberinnen und Bewerbern.

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Doessegger  (Jules Verne 2.0)
    @Herr Benedikt Walchli
    Sie sehen das genau richtig. Mit verlaub "... etwas ..." ?
    Von jetzt an müssen all jene Kandidaten zumindest diese beiden Antworten bis zur Wahl vor dem Amerikanischen Volk vertreten dürfen.
    Mich würde schon interessieren wie das beim Schweizer Volk wirken würde, Hmmm !
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  • Kommentar von R. Sommerhalder  (rso)
    Die beiden Favoriten bei den Demokraten sind meiner Meinung zu alt. Bernie Sanders wird schon in ca. 1 Monat 78 Jahre alt und ex. Vize-Präsident Joe Biden feiert im November seinen 77. Geburtstag. Es sollte doch für die Demokraten möglich sein, eine geeigneter Kandidat/Kandidatin mit einem Alter von weniger als 65 Jahre zu finden!
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  • Kommentar von Markus Doessegger  (Jules Verne 2.0)
    @Leemann:
    1. TV show der Dems
    Fragen der Moderatorin an alle Kandidaten:
    a) Wollen Sie allen "Illegalen" Einwanderern freien Zugang zum Gesundheitssystem geben ? Alle Kandidaten heben die Hand innert 1 Sekunde.
    b) Wollen Sie "offene Grenzen haben" ? Antwort aller Kandaten = JA.
    Cool :-)
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    1. Antwort von Benedikt Walchli  (Baenzi)
      Probieren sie dies Experiment mal in der CH, dann werden SIe den Gürtel sehr bald etwas enger schnallen müssen.
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