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Pleiten, Pech und punktgenaue Witze: Die «besten» Momente früherer TV-Duelle
Aus SRF News vom 23.10.2020.
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TV-Duell der US-Kandidaten Von Pleiten, Pech und Pannen in vergangenen TV-Duellen

Zwei US-Präsidentschaftskandidaten duellieren sich vor laufender Kamera. In diesem Jahr trifft der republikanische Amtsinhaber Donald Trump auf den Herausforderer der Demokraten, Joe Biden. Dabei ist in vergangenen TV-Duellen schon so einiges schiefgegangen. Ein Überblick in Bild, Text und Ton.

1960: Ohne Make-up, mit Schweiss

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Präsidentschafts-Debatte 1960: Ohne Make-Up, mit Schweiss
Aus News-Clip vom 29.09.2020.
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Die erste live übertragene TV-Debatte fand 1960 zwischen dem Demokraten John F. Kennedy und dem Republikaner Richard Nixon statt. Nixon erholte sich noch von den Folgen einer Knieverletzung und soll Medienberichten zufolge das Make-Up vor der Show verweigert haben. Die Folge: Auf Nixons Gesicht war Schweiss zu sehen. Bei der Wahl siegte Kennedy.

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Aus dem Archiv: Erste TV-Präsidentschaftsdebatte in den USA
02:12 min, aus Tageschronik vom 26.09.2016.
abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.

1976: Tonausfall und ein dummer Satz

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Präsidentschafts-Debatte 1976: Tonausfall und ein dummer Satz
Aus News-Clip vom 29.09.2020.
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1976 hiess es abwarten. Während der TV-Übertragung fiel der Ton aus. Die Kandidaten Gerald Ford (Republikaner) und Jimmy Carter (Demokraten) warteten rund eine halbe Stunde vor laufender Kamera darauf, dass es weitergeht. Als Ford wieder zu hören war, tätigte er die Aussage, die Sowjetunion dominiere nicht den Ostblock. Dies wurde dem Republikaner in Zeiten des Kalten Krieges dann zum Verhängnis. Carter gewann die Wahl.

1984: Wenn das Alter (k)eine Rolle spielt

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Präsidentschafts-Debatte 1984: Wenn das Alter (k)eine Rolle spielt
Aus News-Clip vom 29.09.2020.
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Mit 73 Jahren traf Präsident Ronald Reagan 1984 auf seinen damals 56-jährigen Herausforderer Walter Mondale. Angesprochen auf sein Alter reagierte der Republikaner Reagan: «Ich werde Altersfragen in dieser Kampagne nicht thematisieren. Ich werde die Jugend und Unerfahrenheit meines Gegners nicht politisch ausschlachten.» Das Publikum hatte einiges zum Lachen. Reagan wurde wiedergewählt.

1992: Tick-tack, tick-tack

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Präsidentschafts-Debatte 1992: Tick-tack, tick-tack
Aus News-Clip vom 29.09.2020.
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Ein Blick auf die Zeit mit Folgen: Bei der Debatte 1992 mit seinen Herausforderern Bill Clinton und Ross Perot schaute George H. W. Bush auf seine Armbanduhr. Eine Frage aus dem Publikum konnte er dann nur schlecht beantworten. Ob er das Ende der Debatte herbeisehnte? Die Zeit im Weissen Haus jedenfalls war für den Republikaner Bush nach der Wahl abgelaufen. Clinton wurde Präsident.

2012: Wenn der Nahe Osten zu fern ist

Durch Syrien habe der Iran Anschluss ans Meer. Mit dieser These stellte Mitt Romney seine geografischen Kenntnisse 2012 nicht gerade unter Beweis. Bei der Debatte gegen den damaligen Präsidenten Barack Obama hatte der Republikaner wohl vergessen, dass der Iran zwar an zwei Meere grenzt, nicht aber an Syrien. Obama wurde wiedergewählt.

2016: Ohne Etikette

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Aus dem Archiv: Gehässige TV-Debatte zwischen Clinton und Trump
Aus Tagesschau vom 10.10.2016.
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Zankereien lieferten sich Hillary Clinton und Donald Trump 2016. Die Demokratin: «Ich habe das Gefühl, dass ich am Ende des heutigen Abends für alles verantwortlich gemacht werde, was jemals passierte.» Trump: «Warum nicht?» Clinton reagierte: «Beteiligen Sie sich ruhig mit noch mehr verrückten Aussagen an der Debatte.» Trump gewann die Wahl.

Liveübertragung des TV-Duells um 3 Uhr

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Liveübertragung des TV-Duells um 3 Uhr

Das erste TV-Duell zwischen den beiden US-Präsidentschaftskandidaten überträgt SRF 1 live. Die Spezialausgabe der Tagesschau beginnt in der Nacht auf Mittwoch um 3 Uhr morgens. Sie wird moderiert von Peter Düggeli, dem USA-Korrespondenten von SRF.

Sie können das TV-Duell auch im Livestream und Liveticker auf srf.ch/news und in der SRF News App verfolgen. Dort finden Sie nach der Debatte auch umgehend eine Zusammenfassung des Duells sowie Reaktionen und Analysen.

Tagesschau, 28.09.2020, 19.30 Uhr;

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    Zitat aus 2016: Ohne Etikette: «...und um das Steuer aber wirklich noch herum reissen zu können, da fehlt Donald Trump langsam aber sicher die Zeit, vergessen wir nicht, in einigen Staaten haben die Menschen bereits mit wählen begonnen.» «Peter Düggeli live aus Washington. Vielen Dank.» Wie Herr Düggeli damals, so lagen unisono viele seiner Kollegen in den Hauptstrommedien mit ihrer Einschätzung komplett falsch. Der Rest ist Geschichte.
    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Stimmt nicht! Clinton hatte 2 Millionen mehr Stimmen als Trump. Einzig das Wahlsystem mit den Elektoren verhalf ihm zur Wahl. Das ist Geschichte....
    2. Antwort von Ihr Kommentar editor
      @Reto Camenisch, 2.8 Millionen. Freundliche Grüsse, SRF News.
    3. Antwort von Marc Grut  (Mr.G.)
      Es ist unbeudeutend mehr Simmen zu haben wenn nach dem electoral colleage als Wahlsystem abgestimmt wird. Es ist als ob man die Wahlniederlage von 2016 noch immer zu schönreden versucht.
    4. Antwort von Roger Stahn  (jazz)
      @Camenisch, schon der Historiker Polybios warnte, dass die Demokratie eine Neigung habe, zur Ochlokratie zu verkommen, zur Herrschaft des Pöbels – in der Pöbelherrschaft aber warte immer schon ein Tyrann hinter den Kulissen, der dann im Namen des Volkes den Laden übernimmt. Die Gründer der USA (Jefferson, Madison, Hamilton) waren sich dessen bewusst und entschieden sich für eine »föderale Republik«. In jedem US-Bundesstaat wird bis heute das Wahlkollegium nach einzelstaatlichen Regeln gewählt...
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Fortsetzung: Schon komisch, wie Macht pervertiert: Zwei Kandidaten versuchen einander zu übertrumpfen,oft fertigzumachen während Glamour-Fernsehsendungen, die wohl x-Millionen kosten,während einfache Leute, z. B. solche,deren Einkommenen fast nicht zum Leben reicht,sich abmühen und redlich ihr Auskommen verdienen, während die da oben sehr wohlhabend sind und die Erde und die Gesellschaft ausbeuten: Viel zu breiten Oekoabdruck,und dann entziehen sie der Gesellschaft (Mittelstand/Aermeren) Geld.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Apropos Pleiten: Das ganze Gehabe um diese reichen bis sehr reichen Leute, die Bedeutung, die man diesen beimisst - das ist eine langgezogene menschliche Pleite. Das gilt allerdings nicht nur für die USA, sondern weltweit, auch für die Schweiz. Mich interessieren Leute,z. B. Working-Poor, die ich im Alltag treffe vielmehr als die da "oben", oder einfache Leute, die bescheiden - auch dann noch mit einem Auge für materiell Aermere - leben und nicht mehr von der Erde nehmen, als sie brauchen.