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Umweltkatastrophe Israel macht iranischen Tanker für Ölpest verantwortlich

  • Für die Ölpest, die seit einem Monat zu schweren Umweltschäden im östlichen Mittelmeer führt, soll der Iran verantwortlich sein.
  • Dies behauptet die israelische Regierung. Die israelische Umweltministerin schrieb auf Twitter von «Umwelt-Terrorismus».
  • Von iranischer Seite gab es bisher keine Reaktion.
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Archiv: Ölkatastrope vor Israel
Aus SRF News vom 23.02.2021.
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Israels Umweltministerin Gila Gamliel hat ein aus dem Iran kommendes Schiff einer libyschen Firma für die Ölkatastrophe an der Küste ihres Landes verantwortlich gemacht. Nach zweiwöchiger Suche sei das Schiff ausgemacht worden, das das Unglück verursacht habe, schrieb Gamliel bei Twitter. Es handele sich dabei nicht nur um ein Umweltverbrechen, sondern um Umwelt-Terrorismus.

Medienberichten zufolge sagte Gamliel auf einer Pressekonferenz, die Kommunikationssysteme des Schiffes seien ausgeschaltet worden, bevor es israelische Gewässer erreichte. Es sei dann nach Syrien und wieder zurück in den Iran gefahren.

Tiere in Not – Strände geschlossen

Von der Ölpest sind die Küsten und Strände Israels, des Gaza-Streifens und der Süden Libanons betroffen. Die Schäden sind schwer. Dutzende Tonnen Öl sollen ins Meer gelaufen sein. Besonders betroffen ist die Tierwelt. Israel hatte daraufhin die Mittelmeerstrände für Besucher geschlossen. Die Bürger wurden unter anderem aufgerufen, nicht schwimmen zu gehen.

Zu sehen Soldaten am Strand in Israel.
Legende: Israelische Soldaten helfen bei Säuberung der Strände. Reuters

Auch im Libanon, an der Küste um die Stadt Tyros im Süden des Landes, seien auf einer Länge von fast drei Kilometern schwarze Ölklumpen angespült worden, sagte der Leiter des dortigen Naturreservats, Hassan Hamsah.

Helfer hätten ölverschmutzte Schildkröten entdeckt und gesäubert. Er vermute, Libanons gesamte Südküste sei betroffen, sagte Hamsah.

SRF4 News, 04.03.2021, 8.00 Uhr;

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    Ein bisschen viel 'es sei', 'es handle sich', 'gemäss Angaben' und wenig Information & diese via Twitter. Ähem. Und was hat das Ausschalten der Kommunikationsgeräte auf einem Schiff mit Oelverschmutzung zu tun? Das Meer versauen kann ich auch mit eingeschaltetem Funkgerät. Im Übrigen sind auch der Gaza Streifen & der Libanon betroffen. Also eher weniger gezielter Terrorangriff und mehr die übliche Sauerei, die in den Meeren tagtägl. abgeht. PS wäre noch nett den Namen des Schiffes zu erfahren.
    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Wenn man den Namen wüsste Herr Gürr, wüsste man auch die Reederei
      Und unter welcher Flagge er fuhr. So sind es nur Anschuldigungen ohne
      feste Beweise bis jetzt.
  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    Sollte es sich wirklich um Umwelt-Terrorismus handeln, dann gute Nacht Menschheit!
    1. Antwort von Angela Doppelhofer  (AnDoHo)
      Das glaub ich weniger, vermutlich ist es eher eine Nicht prüfung der längst veralteten rostbeulen (Schiffen, wenn man sie denn noch so nennen darf)die immer wieder zu solchen Unfällen führen....Leider katastrophal für die Umwelt....und Tier und Menschenreich.. wo das geschieht. Aber den wenigen Kommentaren zu deuten, interessiert sich einfach niemand dafür.. bis die letzten Gewässer vergiftet sind...
      Schade!
    2. Antwort von Hans Peter Auer  (Ural620)
      Leider liest man immer mal wieder, dass es immer noch Reedereien geben soll, welche die Tanks bei den Frachtern des oefteren mit mit Meerwasser und auf offener See ausspuehlen. Ist klar eine Schande, doch ist die Quote des " Erwischt" werdens eben wohl zu klein, um hohe Strafen, oder Verbote erteilen zu koennen. Also nutzen diese Reedereien das Sprichwort " Wo kein Klaeger, da kein Richter" in vollem Umfang und ohne Skrupel vor Kollateralschaeden aus.
  • Kommentar von Martin Vischer  (Martin Vischer)
    Europa, es braucht dringend einen Regimechange in Persien. Nicht morgen, heute.
    1. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
      Dasselbe gilt für Israel!
    2. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      MV: Haben Sie einen Vorschlag, wie ein Regimewechsel zu schaffen ist, ohne, dass es zum Krieg über die ganze Region der Golfstaaten und Nahen Osten mit all seinen Folgen wie noch grössere Flüchtlingsströme, usw kommt?
    3. Antwort von Martin Vischer  (Martin Vischer)
      @Dopp.ex
      Es gibt bereits Krieg im Nahen Osten und ein Aufrüsten von zig Gruppierungen durch den Iran. Krieg wird nicht verhindert in dem man den Iran gewähren lässt.
      Europa soll endlich Farbe bekennen und zu den eigenen Werten stehen.