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UNO-Syrienbeauftragter Staffan de Mistura gibt auf

  • Der UNO-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, tritt kommenden Monat von seinem Posten zurück.
  • Sein Rücktritt erfolge «aus persönlichen Gründen», liess der Spitzendiplomat verlauten.
  • Seit viereinhalb Jahren bemüht sich Staffan de Mistura um eine Lösung des Syrienkonflikts.
UNO-Syrienbeauftragte Staffan de Mistura.
Legende: Staffan de Mistura bemüht sich für die UNO seit viereinhalb Jahren um eine Lösung des Syrienkonflikts. Reuters

De Mistura kündigte gleichzeitig an, dass er kommende Woche auf Einladung der syrischen Regierung nach Damaskus reisen werde. Dort solle unter anderem über die Bildung einer Kommission beraten werden, zur Ausarbeitung einer neuen Verfassung für Syrien.

De Mistura hofft nach eigenen Worten, den Ausschuss im November einberufen zu können. Das Komitee müsse jedoch glaubwürdig sein und zu gleichen Teilen von der syrischen Regierung, der Opposition und Vertretern der Zivilgesellschaft besetzt werden.

Seine Vorgänger, der frühere UNO-Generalsekretär Kofi Annan und der algerische Diplomat Lakhdar Brahimi, hatten das Amt aus Ernüchterung über
mangelnde Fortschritte bei der Befriedung Syriens niedergelegt.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    S. de Misturas Arbeit war überflüssig. Er konnte nichts vermitteln, weil die Islamisten keine Gesprächs- oder Verhandlungspartner waren sondern eben islamistische Söldner. Deren Auftraggeber in KSA und in den Golfstaaten setzten auf alles oder nichts. Sie sind jetzt bei Nichts angelangt und wollen ihre Terroristen nicht mal mehr lebendig zurück haben.
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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic (Alex)
    In Syrien kann es erst dann wieder Frieden geben wenn Amerikaner, Deutsche, Russen, Türken, Franzosen und auch alle anderen einmischenden Nationen damit aufhören sich in innere Angelegenheiten Syriens einzumischen! Syrien war mal ein sehr wohlhabendes Land... aber dann kamen diese Grossmächte und weg war der Wohlstand! Hoffentlich kommt der Wohlstand zurück!
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    1. Antwort von David Neuhaus (Um Neutralität bemüht)
      Wie wäre es wenn nur schon die klar völkerrechtswidrig Anwesenden abziehen würden? Werden die eigentlich vor Gericht gestellt? Sanktioniert? Zumindest von unseren "freien" Medien kritisiert?
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