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Unterstützung für Regierung Erdogan will Truppen nach Libyen schicken

  • Die Türkei will Truppen nach Libyen schicken.
  • Das kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nach einem Besuch in Tunesien an.
  • Dort hatte er mit dem tunesischen Staatschef Kais Saied über einen möglichen Waffenstillstand im benachbarten Libyen gesprochen.
  • Die Türkei und Tunesien hätten vereinbart, die international anerkannte Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch in Libyen zu unterstützen, hiess es.
Video
Aus dem Archiv: Erdogans Krieg in Libyen
Aus Tagesschau vom 23.12.2019.
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Erdogan hatte bereits zuvor in Aussicht gestellt, Soldaten nach Libyen zu entsenden. Dafür benötigt seine Regierung aber die Zustimmung des Parlaments. Diese will er nun nach eigenen Angaben im Januar einholen.

Das seit 2014 unter einem Bürgerkrieg leidende Libyen habe türkische Truppen eingeladen, und man werde der Einladung folgen. Erdogan hatte sich schon am Sonntag bereit erklärt, die von den Vereinten Nationen (UNO) anerkannte Regierung Libyens mit Fajes al-Serradsch an der Spitze stärker militärisch zu unterstützen. Ankara werde die Möglichkeiten von Bodentruppen, Luftwaffe und Marine prüfen, hatte es geheissen.

Stellvertreter auf beiden Seiten

Die Türkei stellt sich damit gegen Russland und Ägypten, die Milizenführer Chalifa Haftar mit seiner Libyschen Nationalarmee unterstützen. Dieser kontrolliert den Osten des Landes.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    @franznanni
    Es gibt noch noch einige
    Brandstifter aktuell, Erdogan und Donald Trump gehören dazu und das Schlimmste, Beide erpressen die NATO einer Mit
    Flüchtlingen, der Andere
    mit Macht. Die übrigen Natopartner sind da wie gelähmt, vor der Schlange, Vertragsgebunden und Putin ist als stiller Beobachter anwesend und wird bei der sich ihm günstig bietenden
    Gelegenheit die Kohlen
    zu Gunsten Russland aus dem Feuer zu holen
    und wenn möglich darf es etwas mehr sein nicht jammern
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Dieser Mann ist fuer unsere Welt brandgefaehrlich, hat das noch niemand bemerkt.. und die Regierungschefs "hoeselen" ihm nach!
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  • Kommentar von Peter Wiesner  (Peter P. Wiesner)
    Da hat Herr Erdogan -via Nato-Oberbefehlshaber- einen Freifahrtschein erhalten. Da MUSS Bern aber sofort intervenieren und den Botschafter einberufen. Das ist ein unerlaubter Angriffskrieg!
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    1. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Ob Erdogan einen Freihfahrtschein, wie Sie schreiben erhalten hat,kann ich
      nicht beurteilen. Nur was hat die Schweiz damit zu tun? Meiner Meinung
      Nach, kommt es auf Putin jetzt an, ob er Erdogan zurückhalten kann
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    2. Antwort von kurt trionfini  (kt)
      Herr Wiesner. Auf welcher Seite steht die Türkei und auf welcher Seite steht Frankreich? Sind Frankreich und die Türkei zufälligerweise beide in der NATO? Wirkt da ihre Schreibe von „NATO- Oberbefehelshaber“ nicht etwas gar verwegen? Versuchen Sie die Einmischung Russlands durch einen behaupteten „NATO Angriff“ präventiv rein waschen?
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    3. Antwort von Thomas F. Koch  (dopp.ex)
      "Libyen habe türkische Truppen eingeladen" - seit wann ist Lybien in der Nato und hat dort sogar das Oberkommando?
      Durch die Einladung der UNO-anerkannten Regierung Lybiens werden türkische Truppen dort genauso legal mitmischen dürfen, wie es Russland auf Seiten der Regierung Assads in Syrien macht. Es handelt sich rechtlich weder um unerlaubt noch überhaupt um einen Angriffskrieg.
      Etwas zu viele alternative Fakten, die Sie hier in den Raum stellen, Herr Wiesner.
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