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Unwetter im Norden Griechenlands
Aus Tagesschau vom 11.07.2019.
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Unwetter in Südeuropa Sturm in Griechenland fordert mehrere Tote

  • Im Norden Griechenlands sind bei Hagelstürmen und Tornados sieben Menschen ums Leben gekommen.
  • Die Todesopfer sind sechs Touristen und ein einheimischer Fischer.

Das Unwetter dauerte nur zehn Minuten, aber die Bilanz war verheerend: Neben den sieben Toten wurden mehr als hundert Personen verletzt, einige von ihnen schwer. Sie wurden teilweise von herumfliegenden Trümmern oder umstürzenden Bäumen getroffen. Zwei Menschen starben im Wohnmobil, das von Sturmböen erfasst wurde.

Chalkidiki
Legende: Von dem Unwetter betroffen war vor allem die bei Feriengästen beliebte nordgriechische Halbinsel Chalkidiki. SRF

Dort wo der Sturm wütete, sind Strom- und Wasserversorgung ausgefallen. Die Feuerwehr musste mehrere Hundert Mal ausrücken, um Menschen in Not zu helfen. Die Regierung rief für die Region den Notstand aus.

Griechische Meteorologen sprechen von zwei Wirbelstürmen, die über die Region hinwegfegten. «Wir wussten, dass es einen schweren Sturm geben würde, und es gab auch entsprechende Warnmeldungen; aber wir konnten nicht vorhersagen, wo genau das Unwetter zuschlägt», sagte Efthymios Lekkas, Chef des griechischen Katastrophenschutzes, gegenüber Medien.

Hagel und Sturmböen in Italien

Auch in Italien gab es starke Hagelstürme. Betroffen sind laut italienischen Medien vor allem die Regionen Emilia-Romagna und Molise. Dabei wurde in Milano Marittima eine Frau verletzt.

Eindrückliche Bilder wurden bei Pescara aufgenommen, wo orangengrosse Hagelkörner ins Meer fallen und dabei an Feuerwerk-Lärm erinnern. 18 Menschen mussten sich vor allem wegen Kopfverletzungen behandeln lassen, berichtet «La Repubblica». Fischerboote sind teilweise versunken oder wurden schwer beschädigt.

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Hagelstürme richten Schäden in Italien an.
Aus News-Clip vom 11.07.2019.
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Weiter hat der Hagelsturm in der ganzen Stadt Pescara viele Schäden angerichtet; an den Dächern und Fenstern. In der tiefergelegenen Garage des Spitals stehen Autos ganz unter Wasser. Das Unwetter zieht laut der Wettervorhersage bald Richtung Süden bis nach Kalabrien.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Gabi Bossert  (lela)
    Die Wetterextreme werden nicht aufgehalten werden durch technisch hervorragende Massnahmen, sondern durch Einschränkungen jedes Einzelnen. Der Planet ist über strapaziert, die Folgen werden sich in kürzeren Intervallen massiver melden. Das Leben ist endlich, auch die Natur hat Grenzen, von Der wir uns abgekoppelt haben. Die Revolution der Technik, der Digitalisierung, des Wohlstandsempfindens, des materiellen Konfliktes, haben mit Naturgesetzen nichts zu tun.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Zuerst spreche ich den Hinterbliebenen der Opfer mein herzliches Beileid aus.--
    Nun, angesichts der sich häufenden Hitzewellen, bedingt auch durch die erwärmten Meeresoberflächen, häufen sich auch die Unwetter. Es hat auch früher heftige Unwetter gegeben, aber sie werden laufend noch gewaltiger.
    Wie liefen denn allfällige Warnsysteme vor den dortigen Unwettern? Gab es diese? Wenn ja, waren diese früh und umfangreich genug? Es ist unumgänglich, dass die Warmsysteme weiter ausgebaut werden.
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    1. Antwort von A. Zuckermann  (azu)
      Ja, es ist unumgänglich, dass die Warmsysteme weiter ausgebaut werden. Und dabei bleibt es nicht... die Hänge müssen gesichert werden, Dämme gebaut, Städte müssen diverse Massnahmen treffen und umsetzten... Das heisst: Der Klimawandel wird Teuer! Sehr Teuer! Die SVP will nicht das die Wirtschaft dafür zahlen muss (siehe SVP-Extrablatt), also wird es wohl das "Volk" bezahlen.
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