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US-Truppen nach Polen?
Aus Tagesschau vom 25.06.2020.
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US-Armeeabzug aus Deutschland Trump gibt gegenüber Polen vage Versprechungen ab

  • US-Präsident Donald Trump bestätigte an einer Pressekonferenz mit dem polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda sein Vorhaben, einen Teil der US-Truppen in Deutschland abzuziehen.
  • Dieser Absicht liegt zugrunde, dass der US-Präsident findet, Deutschlands Verteidigungsausgaben seien zu tief.
  • Ein anderer Standort für US-Truppen könnte Polen sein.
Der polnische Staatspräsident Andrzei Duda, US-Präsident Donald Trump, US-Vizepräsident Mike Pence und US-Aussenminister Mike Pompeo (v.l.).
Legende: Der polnische Staatspräsident Andrzei Duda, US-Präsident Donald Trump, US-Vizepräsident Mike Pence und US-Aussenminister Mike Pompeo (v.l.). Keystone

Trump sagte an der Medienkonferenz, die Präsenz der US-Soldaten in Deutschland solle auf 25'000 reduziert werden. Derzeit sind rund 34'500 US-Soldaten in Deutschland stationiert. Einige der Soldaten aus Deutschland sollten in die USA zurückkehren, sagte er. Andere würden an andere Standorte in Europa verlegt, und «Polen wäre einer dieser anderen Orte».

Polen habe sich bereiterklärt, für die US-Truppen im Land zu bezahlen. Der polnische Staatspräsident, der kurz vor den Wahlen in Polen nach Washington reiste, sagte, er habe Trump gebeten, «keine Truppen aus Europa abzuziehen.» Die amerikanische Militärpräsenz habe seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Europas Sicherheit garantiert. Wenn ein Teil der US-Truppen von dort abgezogen werde, sei diese gefährdet.

«Fort Trump» doch noch nicht in Aussicht

Die nationalkonservative Regierung in Warschau möchte seit Langem mehr US-Truppen in ihrem Land haben, vor allem als Abschreckung gegen Russland. Die Vorstellungen reichen bis zu einer ständigen US-Militärbasis in Polen, in der polnischen Öffentlichkeit «Fort Trump» genannt.

Bislang sind US-Soldaten dort im Rotationsprinzip stationiert, nach Angaben der polnischen Regierung sind es derzeit rund 5000. Duda musste aber ohne konkrete Zusagen nach Hause zurückkehren. Trump stellte ein Verteidigungsabkommen lediglich in Aussicht.

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Aus dem Archiv: USA planen Truppenabzug aus Deutschland
Aus Tagesschau vom 08.06.2020.
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SRF 4 News, 26.6.2020; 05:30 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Meier  (Danimeier)
    Wieso so zögerlich? Die USA sollte doch gleich in Russland einmarschieren um sich zu verteidigen.
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Soll das Modell auf dem Tisch die neue „ Airforce one“ sein. In Trump-Farben lackiert?:-))
  • Kommentar von Drago Stanic  (drago stanic)
    War da nicht ein Vertrag mit Russland, dass USA wird niemals Truppe in Ost Länder stationieren? Und Morgen werden wir und empören, wenn Russland Gegenmassnahmen ergreift.
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Was wäre das? Atomraketen auf der Krim?
    2. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Vor den paar Tausend Amis braucht nun Putin wirklich nicht in die Hosen zu machen. Trump, der ja schon mit dem Gedanken spielte aus der NATO auszutreten, macht sich sowieso schnellstens vom Acker, wenn es brenzlig wird. Interessant ist jedenfalls Trumps Aussage, dass Polen für die US Truppen "bezahlt" (Geld dafür wird wohl an der EU-Kasse abgeholt), sieht also ein Verteidigungsbündnis als eine Art Wachdienst an, woraus man schließen kann, dass die NATO kein Schuss Pulver mehr wert ist.
    3. Antwort von Florian Kleffel  (Hell Flodo)
      Darum ja das Rotationsprinzip. Logisch, fühlt sich Putin total vera.... Er selbst ist aber auch kein Unschuldslamm.