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Elizabeth Warren steigt aus dem Rennen
Aus Newsflash vom 05.03.2020.
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US-Demokraten Elizabeth Warren nimmt sich aus dem Rennen

  • Elizabeth Warren zieht sich aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zurück.
  • Die Senatorin erklärte am Donnerstag offiziell ihren Rückzug aus dem Rennen.
  • Sie sprach sich – anders als vorherige Aussteiger – aber zunächst nicht für einen der verbleibenden Bewerber aus.

Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber verkleinerte sich zuletzt drastisch. Mehrere Moderate machten Platz für Joe Biden. Nun gibt auch auf der Seite der Linken die letzte Konkurrentin von Bernie Sanders auf.

Mit ihrem Rückzug sind die Vorwahlen der Partei nun endgültig ein rein männlicher Zweikampf zwischen dem linken Senator Bernie Sanders und dem früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden.

Sie galt einst als Mitfavoritin

Warren war aussichtsreich in das Rennen ihrer Partei eingestiegen und hatte über längere Zeit in nationalen Umfragen unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern weit vorne gelegen.

Doch in den ersten vier Vorwahlstaaten Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina schnitt sie nur schwach ab und enttäuschte auch am «Super Tuesday» bei Abstimmungen in 14 Bundesstaaten: Sie gewann dort keinen einzigen Staat für sich und verlor selbst in ihrer Heimat Massachusetts.

Elisabeth Warren redet vor Mikrofonen
Legende: Vor ihrem Haus in Cambridge, Massachusetts, verkündet Elizabeth Warren ihre Entscheidung. Keystone

«Ich bereue nichts»

Am Donnerstag trat Warren vor ihrem Haus in Massachusetts vor die Presse und dankte Unterstützern und Mitarbeitern für den Wahlkampf der vergangenen Monate. «Ich bereue nichts», sagte sie. «Das war die Ehre meines Lebens.» Sie bewerbe sich zwar nicht mehr um die Präsidentschaft, werde aber weiter für mehr Gerechtigkeit im Land kämpfen. «Das ist der Kampf meines Lebens.»

Zu der Frage, ob es nicht enttäuschend für viele Mädchen und Frauen im Land sei, dass das Präsidentschaftsrennen nun eine reine Männer-Domäne sei, sagte sie: «All die kleinen Mädchen müssen noch vier Jahre warten.»

Formell gibt es nach Warrens Rückzug noch drei demokratische Präsidentschaftsbewerber: Neben Biden und Sanders ist die Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard ebenfalls weiter im Rennen. Doch politisch spielt sie keinerlei Rolle. Ursprünglich hatten sich bei den Demokraten fast 30 Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei bemüht. Die meisten stiegen jedoch nach und nach aus, mit dem Fortschreiten der Vorwahlen zuletzt immer schneller.

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32 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Tja, schade. Sie war meine Favoritin. Mal schauen, wer stehen bleibt.
  • Kommentar von Guschti Gabathuler  (guschti)
    @Häberli, Möckli und viele andere: Es geht doch nicht darum einen jungen Kandidaten zu wählen, oder einen schwulen oder eine Frau - es geht darum einen fähigen Kandidaten zu wählen. Die ganzen Diversitäts-Wünsche sind da einfach nebensächlich. Wenn man das links der Mitte endlich mal begreifen würde, dann könnte man auch wieder mal die Diskussion auf die Kompetenz lenken und wieder mal irgendwo Wahlen gewinnen. Ausserdem sind die Positionen von Sanders sowieso moderner als die aller Anderen.
  • Kommentar von Haller Hans  (H.Haller)
    Die Bloomberg-Millionen wirken offensichtlich nun. Ich frage mich bereits, ob es da wohl sog. "Abgangsentschädigungen" gegeben hat und wie hoch diese wohl sind.
    1. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Warren' s Aufgabe hilft Bloomberg nichts, eher im Gegenteil.
    2. Antwort von Thomas Tanneler  (ipool)
      Herr Haller,
      Keine Ahnung wie sie zu der Annahme kommen, wegen Abgangsentschädigung? Gibt es Fakten, wo ich nichts weis davon, oder geht es um Streuung von Vermutungen, um jemandem etwas zu unterstellen? Würde mich schon interessieren.
    3. Antwort von Thomas Bünzli  (Tumasch)
      @ Haller: Mich würden auch all die ( üblichen ) versteckten Andeutungen interessieren - woher kommen Ihre Infos, worum geht es? Oder finden Sie es einfach spannend, ein bisschen Unruhe zu stiften mittels diffuser Vermutungen?
    4. Antwort von Haller Hans  (H.Haller)
      Also Leute lest nicht nur diese Medien, die euch gefallen mögen, sondern erweitert mal das Portfolio gewaltig. Und Bloomberg ist so eine Sache, dem geht es nicht um seine eigene Wahl allein, wohle eher darum, dem DNC aus der Patsche zu verhelfen. Beachtet nur mal all seine sehr eindeutigen Statemens. Bloomberg weiss, dass er selber nicht nominiert werden kann bei den DEMS. Er ist ein Realist mit Köpfchen und einem Plan. Also warum dann diese zig-Millionen ? - Wohin fliessen die nun ?
    5. Antwort von Thomas Bünzli  (Tumasch)
      @ Haller: Ich frage nun etwa zum x-ten Mal bei Ihnen nach: Von welchen Medien, die " unser Portfolio ergänzen " sollen, sprechen Sie?
    6. Antwort von Pascal Odermatt  (PDOdermatt)
      Eher ein naiver Träumer. 500 Mio der Werbeindustrie geschenkt und ausser American Samoa, nichts gewonnen.