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US-Intervention in Mexiko? Trump will Drogenkartelle als Terror-Gruppen einstufen

  • US-Präsident Donald Trump will die mexikanischen Drogenkartelle formell als Terror-Organisationen einstufen.
  • Die US-Regierung bekäme dadurch die Möglichkeit, direkt in Mexiko zu intervenieren – etwa mittels Drohnen.

Trump kündigte den Schritt in einem Interview mit dem konservativen Journalisten Bill O’Reilly an. Ein entsprechender Prozess sei im Gang, so Trump. Er begründete das Ansinnen mit den vielen Drogentoten in den USA. Als Terrororganisation wurden bislang etwa dschihadistische Gruppen wie der IS oder Al-Kaida bezeichnet.

Mexikos Aussenminister Marcelo Ebrard sagte, er habe einen solchen Schritt nicht erwartet. «Das kann Mexiko natürlich niemals akzeptieren», sagte er.

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58 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Winzeler  (Wernher)
    Donal Trump ist in einem Dauerwahlkampf. Da versteht sich auch, dass er immer wieder etwas präsentieren muss. Es ist aber kaum anzunehmen, dass er seine Drohung gegen ein Nachbarland wahr macht. Allerdings etzt er damit die Regierung Mexicos stark unter Druck. Eine Regierung, die bisher gegen die Kartelle kläglich versagt. Und das dürfte sein Ziel sein. Das ist gut so.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      Worin besteht Ihrer Meinung der Druck auf Mexikos Regierung? - Diese Massnahme alleine bringt m.E. keinen Druck; es ist also zu erwarten, dass hier wirtschaftliche Sanktionen nachgeschoben werden. Sie sind das einzigen Druckmittel, das die USA einsetzen können; DJT weiss das und nutzt diesen Umstand bereits weltweit aus. Mexiko kann heute schon ein Lied davon singen; es käme einfach noch eine weitere Strophe hinzu.
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  • Kommentar von Kurt Wirz  (kuwi)
    Trump wird die Drogenkartelle in 15 Minuten besiegen wie er in der gleichen Zeit die Unruhen in Hong Kong beilegen will. Als Dank bezahlt ihm Mexiko die Mauer und sichert so seine Wiederwahl. Soweit der Plan.
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  • Kommentar von Thomas Steiner  (Thomas Steiner)
    "Allein zwischen 2000 und 2015 starben etwa eine halbe Million US-Amerikaner an einer Opioid-Überdosis. Im Jahr 2016 kletterten synthetische Mittel wie Fentanyl an die Spitze der Rangliste. Diese Art von Opioiden töteten 2016 offenbar erstmals noch mehr Menschen als Heroin oder rezeptpflichtige Schmerzkiller." - Trump sollte sich die amerikanischen Pharmaunternehmen vornehmen, und nicht mit Drohnen Sündenbocke in Mexiko jagen!!!
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    1. Antwort von Manuela Fitzi  (Mano)
      Bis 2017 war Obama Präsident. Trump hat 2017 den Notstand an der Opioid-Krise ausgerufen, er wollte einfach keine Bundesgelder aufwenden, sondern hat ein umfassendes nationales Programm in Auftrag gegeben. 2019 wurde erstmals ein Pharmamulti, J&J, in einem US-Bundesstaat im Zusammenhang mit der Krise zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Und jetzt? Ist Mexico immer noch unschuldig?
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