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Was will Trump am WEF?
Aus 10 vor 10 vom 09.01.2018.
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US-Präsident am WEF «Trump will Business machen»

Donald Trump kommt ans WEF in Davos. Was das bedeutet, erklärt Martin Naville von der Handelskammer Schweiz-USA.

«Trump will am WEF vor allem Business machen», sagt Martin Naville in der Sendung «10vor10». Naville ist Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer. Am WEF wolle der US-Präsident direkt mit der Wirtschaftselite sprechen, so wie er es gewohnt sei.

«An diesem WEF will Trump im Mittelpunkt stehen»

Trump wolle in Davos erklären, was sein Leitspruch «America First» eigentlich bedeute, so Naville weiter. Nämlich nicht Protektionismus, sondern Freihandel nach amerikanischen Regeln. Trump habe gesehen, wie Chinas Präsident Xi Jinping sich 2017 am WEF mit einer Rede zum «Champion der Freihändler» gemacht habe.

Dieser Einschätzung teilt Arndt Peltner. Der Journalist und USA-Experte glaubt, Trump werde mit dem Slogan «Make America Great Again» im Gepäck nach Davos reisen. Trump habe diese Botschaft am APAC-Treffen – also an der Konferenz der Pazifik-Anrainer-Staaten vergangenen November – bereits verbreitet.

Ausserdem werde der US-Präsident betonen, dass sich die USA aus seiner Sicht nicht mehr über den Tisch ziehen lasse. «Trump betont ja immer wieder, dass die USA in der Vergangenheit bei internationalen Verträgen benachteiligt worden sei», sagt Peltner zu SRF.

Trump will Unternehmen mit Steuerreform ködern

Provokationen oder Aufruhr erwartet Martin Naville von der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer aber nicht. «Er kommt, um zu zeigen, was Amerika kann.» Dazu gehört auch die Steuerreform.

Tatsächlich wird mit der im Kongress verabschiedeten Steuerreform die Unternehmenssteuern in den USA markant gesenkt. «Somit wird es für internationale Firmen interessant in den USA zu investieren», merkt Peltner an. Diese Botschaft werde der US-Präsident den Wirtschaftsführern nur zu gerne überbringen. Allein schon deshalb, um die Unternehmen zum Handeln zu zwingen und in den USA finanziell zu investieren.

Arndt Peltner

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Arndt Peltner
Legende: zvg

Der freischaffende USA-Korrespondent ist für mehrere deutschsprachige Zeitungen und Radiostationen tätig, unter anderem auch für SRF. Der gebürtige Nürnberger lebt in der Nähe von San Francisco.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Chauvet  (xyzz)
    Ob nun Trumps Unternehmenssteuer-Senkungen, verbunden mit grandiosen Steuer-Einnahmeausfällen bei ohnehin gigantischer Staatsverschuldung von langer Dauer sind und nachhaltige Investionenen in sein Land bringen, kann mit Fug und Recht bezweifelt werden. Trump geht allerdings davon aus, dass er am WEF mit freudigster Erregung erwartet wird.
  • Kommentar von Benedikt Walchli  (Benedikt Walchli)
    Zumindest in den USA zeigen seine Methoden Business zu machen ziemlichen Erfolg!
    1. Antwort von Marcel Chauvet  (xyzz)
      Welchen "ziemlichen"Erfolg bitte? Meinen Sie vielleicht, dass er Politik nicht für die Armen, dazu fehlt ihm die Empathie, sondern für Schwerreiche macht? Damit hat er auch ganz persönlich, ganz nach alter Trumpscher Familientradition für sich ganz schön Cash gemacht und stets die Interessen seiner Familie im Auge.
    2. Antwort von E. Waeden  (E. W.)
      Wobei alle Teilnehmer/Innen beim WEF Business machen wollen. Deshalb, weil man an einer Business-Veranstaltung halt Business macht.
  • Kommentar von Daniela Zuber  (DaZu)
    Wo will Trump denn nicht im Mittelpunkt stehen? Natürlich will er das! Er sollte nicht „America First“ sagen sondern „Trump First“, das wäre wohl die Wahreit, aber klingen tuts halt sch..., nicht so gut!