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US-Präsidentschaftswahlen Trump will zweites TV-Duell gegen Biden verschieben

  • Donald Trump will das zweite TV-Duell gegen Joe Biden um eine Woche verschieben.
  • Zuvor hatte die unabhängige Debattenkommission angekündigt, die Debatte solle angesichts der Coronavirus-Infektion des Präsidenten virtuell ausgetragen werden.
  • Die virtuelle Debatte diene dazu, «die Gesundheit aller Beteiligten zu schützen», erklärte die Kommission. Der US-Präsident reagierte umgehend: Unter diesen Umständen werde er an der Debatte nicht teilnehmen.
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Trump gegen Biden: Persönliche Angriffe und chaotische Wortgefechte
Aus SRF News vom 30.09.2020.
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Nur Stunden nach seiner Absage des für kommende Woche geplanten TV-Duells mit seinem Herausforderer Joe Biden hat US-Präsident Donald Trump nun eine Verschiebung angeregt. Die ursprünglich für den 15. Oktober geplante Debatte solle um eine Woche verschoben werden, um eine direkte Gegenüberstellung der Kandidaten in einem Raum zu ermöglichen, erklärte Trumps Wahlkampfteam am Donnerstagmittag (Ortszeit). Auch die dritte und letzte Debatte vom 22. Oktober soll demnach um eine Woche verschoben werden.

Der Wechsel zu einem virtuellen Format sei «inakzeptabel», hatte Trump zuvor in einem Interview des Fernsehsenders «Fox Business» gesagt. «Ich werde meine Zeit nicht mit einer virtuellen Debatte verschwenden.» Sein Team kündigte an, Trump werde stattdessen eine eigene Wahlkampfveranstaltung an jenem Termin wahrnehmen, an dem das TV-Duell stattfinden sollte.

Das Duell war für Donnerstagabend (Ortszeit) kommende Woche geplant. Moderator Steve Scully und die Zuschauer sollten gemäss Ankündigung der Kommission am geplanten Veranstaltungsort in Miami im Bundesstaat Florida zusammenkommen, die beiden Kandidaten sollen sich an einem anderen Ort befinden.

Trump könnte noch ansteckend sein

Das Duell war zuletzt zunehmend umstritten, weil Trump sich noch von einer Covid-19-Erkrankung erholt und bei dem Termin noch ansteckend sein könnte. Der Republikaner hatte das zurückgewiesen und erklärt, er freue sich auf das Duell. Der Demokrat Biden hingegen hatte angekündigt, dass Duell solle nicht stattfinden, falls Trump noch erkrankt beziehungsweise infektiös sei.

Bei ihrem ersten Fernsehduell am 29. September hatten sich die beiden Kontrahenten einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Experten zufolge gab es dabei aber keinen klaren Sieger. Drei Tage später war Trump positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach drei Tagen stationärer Behandlung wurde der 74-Jährige am vergangenen Montag aus dem Krankenhaus entlassen.

Tagesschau, 8.10.2020, 12:45;

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48 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Stahn  (jazz)
    «Trump könnte noch ansteckend sein» Nach drei Nächten im Krankenhaus ist der mit dem Coronavirus infizierte US-Präsident Trump noch am Montag (Ortszeit) ins Weisse Haus zurückgekehrt. Seltsam ist, warum die Hauptstrommedien nicht ergründen, wie sowas möglich ist, nachdem sie seit Monaten das schlimmste bei Covid-19-Erkrankungen verkünden. Was steckt also exakt hinter dem experimentellen Cocktail aus monoklonalen Antikörpern von Regeneron, das den Coronavirus infizierten US-Präsidenten heilte?
    1. Antwort von Mischa Veith  (mischa)
      „Hauptstrommedien“... das ist mal ein Übersetzung...
      Alle Medien, die kritisch über Trump berichten, werden von seinen Anhängern als Mainstream bezeichnet, warum auch immer!
      Dieser mysteriöse Cocktail ist genauso wenig sicher wie die ganze Inszenierung des Donald! Es geht ihm doch darum, als Superman dazustehen und zu beweisen, dass der Virus nicht schlimm ist. Selber schuld, wenn man darauf reinfällt...
  • Kommentar von Marti Müller  (Co2=Leben)
    Der Präsident soll jetzt erst mal richtig gesund werden, dann kann man weiterschauen...
    1. Antwort von Michi Leemann  (mille)
      Hätte er doch vorher geschaut --> Vorsichtig statt Nachsicht. Aber auch Weitsicht oder Durchblick sind nicht seine Dinge. Ein Wunder, dass Onkel Donald überhaupt was sieht ausser sich.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Vorschlag: Trump wird von niemandem mehr irgend eine Beachtung geschenkt (fertig Narzissus), Biden gibt einige Millionen von seinem Reichtum an Arme weiter. Nach ihm muss Trump nachziehen und mindestens zig-Millionen an Arme weitergeben ... als gewissen Ausgleich zu seiner Hinneigung zu Reichen, die ohnehin schon mehr als genug haben.
    1. Antwort von Hans Fürer  (Hans F.)
      Es macht keinen Sinn, unrealistische Vorschläge zu verbreiten!
    2. Antwort von Marti Müller  (Co2=Leben)
      Trump hat schon Millionen gespendet...
    3. Antwort von Marti Müller  (Co2=Leben)
      Wenn man einem armen Geld spendet kauft er sich ein Flatscreen TV, wenn man einem Reichen geld gibt legt er es an... Veralgemeinert gesagt.
    4. Antwort von Peter Holzer  (Peter Holzer)
      Herr Müller: zitat „ Wenn man einem armen Geld spendet kauft er sich ein Flatscreen TV, wenn man einem Reichen geld gibt legt er es an... Veralgemeinert gesagt.“

      Nun, was schafft mehr Arbeitsplätze? Das Geld im Umlauf lassen indem man Produkte kauft und Arbeitsplätze sichert, oder indem man mit dem Geld spekuliert und es in dubiose Aktienmärkte investiert womit man Preisverzerrung betreibt?