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Legende: Video Iranischer Aussenminister auf Sanktionsliste abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus Newsflash vom 31.07.2019.
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US-Sanktionen gegen Sarif «Gipfel der Dummheit»

  • Die iranische Regierung hat mit Hohn auf die jüngsten Sanktionen der USA reagiert.
  • Dass die USA nun Strafmassnahmen gegen den iranischen Aussenminister Sarif verhängt hätten, sei kindisch, schrieb Präsident Hassan Rohani in einer Stellungnahme.
  • Auch Sarif selber meldete sich zu Wort.

«Die Amerikaner haben einfach nur Angst vor Sarifs diplomatischen Fähigkeiten», sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi am Donnerstag. Durch die Massnahmen werden mögliche Vermögen Sarifs in den USA eingefroren, ausserdem dürfen US-Bürger fortan keine Geschäfte mit ihm machen.

Auch der iranische Präsident Hassan Ruhani verurteilte die Sanktionen gegen Sarif. «Einerseits reden die Amerikaner die ganze Zeit von Verhandlungen, dann aber sanktionieren sie unseren Aussenminister», sagte er am Donnerstag. Wie könne man als Weltmacht Angst vor den Worten eines logischen und mutigen Diplomaten wie Sarif haben, fragte Ruhani. Diese Entscheidung der USA sei ein politisches und moralisches Armutszeugnis, schrieb Ruhani auf seinem Webportal.

Sarif nennt Sanktionen «wirkungslos»

Sarif selbst hatte bereits am Mittwochabend die von der US-Regierung gegen ihn verhängten Sanktionen als «wirkungslos» bezeichnet. «Danke, dass Sie mich als so eine grosse Bedrohung ihrer Agenda wahrnehmen», twitterte er in offenbar sarkastischem Tonfall.

Die Begründung der US-Regierung für die Sanktionen sei, dass er der wichtigste Sprecher des Irans auf der Weltbühne sei. «Ist die Wahrheit wirklich so schmerzhaft?» fragte er auf Twitter.

Spannungen nehmen zu

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind extrem gestiegen, seitdem die USA im vergangenen Jahr einseitig aus dem internationalen Atomabkommen ausgestiegen waren und scharfe Sanktionen verhängten. Teheran hielt sich ein Jahr lang weiter an das Abkommen, das eine iranische Atombombe verhindern soll.

Seit Juni aber änderte auch der Iran seine Politik. Der Teilausstieg aus dem Atomdeal und das Vorgehen gegen britische Öltanker im Persischen Golf sind Teil dieser neuen Politik.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Fahad Mueller  (ProudMuslim)
    Er hat bestimmt kein Vermögen in den USA also ist es wirkungslos. Ich finde es so toll, der Iran ist das einzige Land ohne amerikanische Touristen. Die bekommen kein Visum und wir Schweizer bekommen dies gleich am Flughafen ohne also den bürokratischen Weg über Botschaft zu gehen. Ist so ein schönes Land und die Amis verpassen da etwas und die Regierung ist nicht gefährlich.Man braucht mehr Angst von Nordkorea.
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    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Es geht uns nichts, rein gar nichts an und wir brauchen uns darüber nicht mal aufzuregen, weil es uns nicht aber auch rein gar nichts angeht. "Man mischt sich nicht in fremde Händel." Das sollen die Streithähne unter sich ausmachen.
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    2. Antwort von Heidi Müller Mermer  (Gelincik)
      Natürlich können auch Amerikaner in den Iran einreisen. Sie brauchen nur ein Visum, genau wie Schweizer.
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  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Ich bin froh, das Deutschland der US-Regierung bezüglich Strasse von Hormus eine Absage erteilt hat. Das Wort Regierung, fällt bei diesem Haufen von undiplomatischer Inkompetenz schon schwer! Wenn die mit ihrem Schosshündchen, Boris Johnson ins Verderben laufen wollen, „so what“!:((
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  • Kommentar von Jürg Elsener  (Jelsi)
    Die seit zwei Jahren laufende US Propaganda gegen Iran hat das einzige Ziel, die Milliarden Rüstungsaufträge für Saudi Arabien, Israel und die Emirate zu rechtfertigen. Dealmaker Trump at his best! Ich empfehle die Arte Doku Der neue Golfkrieg...
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