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US-Wahlen Clintons Abgang von der politischen Bühne

Hillary Clinton wollte beweisen, dass eine Frau US-Präsidentin werden kann. Sie verpasste dieses Ziel, ihr Konkurrent Donald Trump wird ins Weisse Haus einziehen. Nun muss Clinton abtreten.

Hillary und Bill Clinton von hinten.
Legende: Hillary Clinton – hier mit Mann Bill – war stets eine Kämpferin für die Rechte der Frauen. Keystone

Sie liess sich Zeit. Erst neun Stunden nach der Siegesrede von Donald Trump gestand Hillary Clinton ihre Niederlage öffentlich ein. Ihre Augen waren feucht, doch sie bewahrte Fassung. «Wir haben gesehen, dass dieses Land stärker gespalten ist, als wir es dachten», sagte Clinton. «Aber wir müssen dieses Resultat akzeptieren und in die Zukunft schauen.» Diese Worte markieren Clintons Abgang von der politischen Bühne der USA, auf der sie sich während Jahrzehnten bewegte.

Präsidentengattin, Senatorin und Aussenministerin waren die sichtbarsten Rollen, die sie einnahm. In vielen Fragen schwankte sie hin und her, in einer aber nie: Sie war stets eine unermüdliche Kämpferin für die Rechte der Frauen. 1995 erklärte sie an der UNO-Frauenkonferenz in Peking: «Frauenrechte sind Menschenrechte – und umgekehrt.» Clinton wollte beweisen, dass eine Frau das mächtigste Amt der Welt erringen kann.

Nun bleibt ihr dieses so hartnäckig verfolgte Ziel beim zweiten und letzten Anlauf verwehrt. Etwas wehmütig wandte sich Clinton deshalb an junge Frauen: «Es ist uns nicht gelungen, die höchste und stärkste gläserne Decke zu durchbrechen, aber eines Tages wird das jemandem gelingen.» So nimmt Clinton Abschied nach einer langen und eindrücklichen Laufbahn, die für sie zu früh endet.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    So schade,dass wir die ewig lachende Lady nicht mehr sehen können .
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  • Kommentar von Claire McQueen (freedom)
    @marlene Zelger: Ich persönlich könnte nie einer solch kriegstreibender Person die Hände schütteln, an welchen so viel Blut von Kriegsopfer klebt.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Für den Menschen und die Kämpferin Hillary Clinton habe ich ein Mitgefühl. Wenn man fähig ist, sich in ihr Innenleben hinein zu fühlen, muss man diese Frau verstehen, auch wenn man zu den politischen Gegnern gehört. Sie gab alles, um das, ihre Meinung nach Beste für Ihr Land als erste Präsidentin zu leisten. Umso schmerzlicher muss nun das jähe Ende ihrer Karriere sein, die sie nicht zum erhofften Ziel brachte. Im Geiste schüttle ich ihr nochmals die Hand, wie damals in Luzern vor dem Rathaus.
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