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Ein B-2-Bomber auf dem Rollfeld.
Legende: Die B-2-Bomber der USA nehmen an Übungen in Südkorea teil. Reuters
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International USA schicken atomwaffenfähige Bomber nach Korea

Auf der koreanischen Halbinsel dreht sich die Spirale der Eskalation weiter. Nun haben die USA Tarnkappenbomber entsandt, die auch Atomwaffen abwerfen können. Sie nehmen in Südkorea an einem Manöver teil.

Inmitten zunehmender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel haben die USA zwei atomwaffenfähige Tarnkappenbomber vom Typ B-2 nach Südkorea entsandt. Die Maschinen warfen über einem militärischen Übungsgelände in Südkorea Munitionsattrappen ab, wie die US-Armee mitteilte.

Die Flüge sollten demnach der «Abschreckung» dienen. Die Übung zeige «die Fähigkeit der USA, schnelle und nach Belieben zielgenaue Langstreckenangriffe zu fliegen».

Die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel hatten zuletzt deutlich zugenommen. Nordkorea hatte den Nichtangriffspakt mit Südkorea aufgekündigt, nachdem die UNO die Sanktionen gegen das Land weiter verschärft hatte. Dies Wiederum geschah als Reaktion auf einen dritten unterirdischen Atomtest Nordkoreas. Bereits zuvor hatte Pjöngjang den USA mit einem atomaren Erstschlag gedroht.

Die USA und Südkorea vereinbarten am vergangenen Freitag eine verstärkte militärische Zusammenarbeit. Die US-Regierung verpflichtete sich, Südkorea bei Provokationen militärisch beizustehen.

Pendlerverkehr läuft weiter

Trotz der Spannungen mit Südkorea lässt Nordkorea weiter Pendler aus dem Nachbarland einreisen. Tag für Tag kommen Hunderte Südkoreaner zum Arbeiten in den gemeinsamen Industriepark in der Grenzstadt Kaesong. Am Mittwoch hatte der Norden eine Telefonlinie gekappt, über die bislang der Grenzverkehr organisiert worden war.

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23 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hasler von Planta , Fürstenaubruck
    Wäre der Krieg ein Feuer,
    wären die Waffen Streichhölzer,
    würdet ihr Streichhölzer nach Nordkorea entsenden, um ein Feuer zu verhindern?
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  • Kommentar von D. Hasler , Thusis
    28-jährig.
    Diktator.
    Trotzkopf.
    Profilierungssüchtig.
    Tut mir leid, aber ihre Bewerbung wurde abgelehnt.
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  • Kommentar von Hans Knecht , Kontinentaleuropa
    Bei einem Krieg gibt es Verletzte, Verstümmelte, Tote und psychisch traumatisierte die für den Rest ihres Lebens mit der Welt nicht mehr zurecht kommen. Dabei sind somanche aus Naivität, oder blindem Heldentum oder schlicht um den Lebensunterhalt zu verdienen Soldat geworden. Krieg lässt sich leider nur schwer verhindern wenn jemand dahingehend provoziert, und schon gar nicht wenn jemand Krieg will.
    Wo ist hier die Empathie, die Liebe zum Frieden und vor allem die Nächstenliebe geblieben?
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