- Systemische Versäumnisse der US-Luftfahrtbehörde FAA haben nach Erkenntnissen von Ermittlern zu dem schweren Flugzeugunglück bei Washington mit 67 Toten im vergangenen Jahr geführt.
- Dies stellte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB am Dienstag in ihrem Abschlussbericht fest.
Das Flugzeugunglück hat sich im Januar 2025 in der Nähe des Ronald-Reagan-Flughafens in Arlington im US-Bundesstaat Virginia, nahe Washington, D.C. ereignet. Dabei ist ein Regionaljet mit einem Black-Hawk-Helikopter der US-Armee zusammengestossen. Es war das schwerste Flugzeugunglück in den USA seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Die NTSB kam zu dem Schluss, dass der Unfall zu 100 Prozent vermeidbar gewesen sei. Die FAA habe es Hubschraubern gestattet, ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen in der Nähe des Flughafens zu fliegen.
Zudem habe die Behörde es versäumt, auf Daten und Empfehlungen zu reagieren, den Helikopterverkehr aus dem Gebiet zu verlegen. Warnungen von Fluglotsen seien vom Management ignoriert worden, sagte die NTSB-Vorsitzende Jennifer Homendy.